Portugal: Präsidentschaftswahl steuert auf Stichwahl zwischen Seguro und Ventura zu
- • António José Seguro (Sozialistische Partei, PS) liegt nach der ersten Runde der portugiesischen Präsidentschaftswahl laut Wahlbehörde CNE mit gut 31 Prozent vorn (teils wird bei vollständiger Auszählung 31,1 Prozent genannt).
- • André Ventura (Chega) kommt nach Auszählung von mehr als 99 Prozent der Wahlbezirke auf 23,5 Prozent und zieht damit als Zweitplatzierter in die Stichwahl ein.
- • Eine Stichwahl wird nötig; sie ist laut bisherigen Angaben für den 8. Februar angesetzt.
"Alles deutet auf eine Stichwahl zwischen Seguro und Ventura hin. Trotz Venturas starkem Ergebnis gilt er laut Umfragen weiterhin als klarer Außenseiter, da eine breite Mehrheit der Befragten ihn in einer zweiten Runde ablehnt. Entscheidend wird sein, ob es Ventura gelingt, über die eigene Chega-Basis hinaus Wähler zu mobilisieren."
Portugal wählt neuen Präsidenten: Stichwahl im Februar wahrscheinlich – Ventura, Seguro und Cotrim de Figueiredo vorn
- • In Portugal findet am 18. Januar 2026 die Präsidentschaftswahl zur Nachfolge von Marcelo Rebelo de Sousa statt.
- • Zur Wahl stehen elf Kandidaten (zehn Männer, eine Frau).
- • Für den Wahlsieg ist eine absolute Mehrheit erforderlich; Umfragen erwarten, dass diese im ersten Wahlgang niemand erreicht – eine Stichwahl im Februar gilt als wahrscheinlich.
"Da voraussichtlich kein Kandidat im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit erreicht, richtet sich der Blick auf eine Stichwahl im Februar. Entscheidend wird sein, welche Bewerber diese erreichen und ob sich – wie Umfragen nahelegen – eine breite Anti-Ventura-Mehrheit formiert."
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Präsidentschaftswahl in Uganda: Internetabschaltung, Vorwürfe von Stimmenbetrug und verzögerte Abstimmung
- • Yoweri Museveni ist seit 1986 Präsident Ugandas, kandidiert für eine siebte Amtszeit und ist 81 Jahre alt.
- • Rund 21 Millionen Menschen sind bei der Präsidentschaftswahl stimmberechtigt.
- • Museveni wirbt mit dem Slogan „Gen Z for Gen 7“ und versucht besonders junge Wähler anzusprechen.
"Die Wahl bleibt stark umstritten und politisch aufgeladen. Da Museveni Staatsapparate und Sicherheitskräfte kontrolliert, erwarten viele Beobachter, dass er als Favorit hervorgeht. Die Kombination aus Internetabschaltung, Berichten über angeblichen Stimmenbetrug, Festnahmen und logistischen Pannen erhöht jedoch die Gefahr innenpolitischer Spannungen und möglicher Proteste nach der Ergebnisverkündung. Die Dunkelstellung von Kommunikation erschwert internationale und zivilgesellschaftliche Monitoring-Möglichkeiten, sodass das Risiko unerkannter Menschenrechtsverletzungen steigt. Musevenis Ankündigung, die Störungen zu untersuchen, könnte die Lage kurzfristig entschärfen – glaubwürdige, unabhängige Untersuchungen und transparente Wahlergebnisse wären aber nötig, um größere Unruhen und internationale Verurteilung zu vermeiden."