Seguro gewinnt Präsidentenstichwahl in Portugal klar gegen Ventura
- • António José Seguro siegte in der Stichwahl mit 66,7% der Stimmen gegen André Ventura (33,3%).
- • Die Wahl musste in drei Gemeinden mit 37.000 Wahlberechtigten aufgrund von Winterstürmen auf den 15. Februar verschoben werden.
- • Seguro (63) gehört dem gemäßigten Flügel der Sozialistischen Partei an, Ventura (43) führt die rechtspopulistische Partei Chega, die seit ihrer Gründung 2020 zur zweitstärksten Parlamentskraft aufstieg.
"Seguro übernimmt das Präsidentenamt in einem politisch zunehmend fragmentierten Umfeld, während Venturas starkes Ergebnis den anhaltenden Aufstieg der Rechtspopulisten in Portugal unterstreicht."
Sturmtief 'Marta': Fortschreitende Lage in Spanien und Portugal nach schweren Unwettern
- • Sturmtief 'Marta' verursachte schwere Unwetter mit Starkregen und Orkanböen in Spanien und Portugal.
- • Hochwasser in vielen Regionen, überfüllte Stauseen mussten kontrolliert Wasser ablassen.
- • Insgesamt 13 Todesopfer in Portugal und Dutzende Verletzte durch die Serie von Stürmen.
"Die Wetterdienste prognostizieren für die kommenden Tage weniger heftige Niederschläge, das Hochwasserrisiko bleibt jedoch bestehen. Die Aufräumarbeiten sind im Gange, und die Regierungen der betroffenen Länder arbeiten an Maßnahmen zur Unterstützung der Betroffenen."
Kein Briefing mehr verpassen
Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.
Portugiesische Präsidentschaftswahl: Linke gegen Rechtstrend
- • António José Seguro führt im zweiten Wahlgang der Präsidentschaftswahl mit 67 % gegen André Ventura.
- • Der rechtsextreme Kandidat André Ventura erzielte im ersten Wahlgang 23,5 % der Stimmen.
- • Conservative Politiker und frühere führende Persönlichkeiten unterstützen Seguro, um einen rechtsextremen Präsidenten zu verhindern.
"Das Wahlergebnis könnte den politischen Kurs Portugals signifikant beeinflussen und rechtspopulistische Tendenzen befeuern."
Unwetter in Portugal und Spanien: Präsidentenwahl und Evakuierungen betroffen
- • Das Sturmtief Leonardo verursachte schwere Überschwemmungen in Portugal und Südspanien.
- • In Alcácer do Sal, Portugal, wurde die Präsidentenstichwahl aufgrund der Überschwemmungen um eine Woche verschoben.
- • Die portugiesische Regierung rief den Katastrophenfall für 69 Gemeinden bis Mitte Februar aus.
"Die Wetterbedingungen in der Region bleiben unbeständig, mit weiteren Regenfällen in den kommenden Tagen. Das Risiko von Überschwemmungen und Erdrutschen, insbesondere in Südspanien, bleibt hoch. Trotz der schwierigen Bedingungen soll die portugiesische Stichwahl wie geplant stattfinden."
Sturmtief 'Leonardo' führt zu schwerwiegenden Auswirkungen in Spanien und Portugal
- • Sturmtief 'Leonardo' löst in Spanien und Portugal starken Regen, stürmische Winde und Stromausfälle aus.
- • Rund 3.000 Menschen wurden in Andalusien aufgrund von Überschwemmungen evakuiert.
- • Ein 70-jähriger Mann ertrank in Portugal, die Gesamtzahl der Todesopfer durch die Stürme stieg auf elf.
"Die Unwetter werden voraussichtlich bis Samstag anhalten, während 'Leonardo' sich in Richtung Mallorca bewegt. In Portugal droht neben dem Regen in nördlichen und mittleren Regionen auch starker Schneefall."
Portugal kämpft mit den Folgen von Wintersturm 'Kristin'
- • Sturm 'Kristin' hat in Portugal zu fünf Todesopfern geführt.
- • Rund 200.000 Haushalte sind weiterhin ohne Strom.
- • Die Behörden warnen vor weiteren Starkregen, Überschwemmungen und Erdrutschen.
"Es ist mit weiteren Unwettern in Portugal zu rechnen, was die Lage noch verschlimmern könnte."
Sturm 'Kristin' verursacht schwere Schäden in Portugal und Spanien
- • Sturm 'Kristin' traf Portugal mit Windspitzen von bis zu 178 km/h.
- • Mindestens fünf Menschen starben in Portugal aufgrund des Sturms.
- • Über 850.000 Haushalte in Portugal erlitten Stromausfälle.
"Die portugiesischen Behörden bleiben in höchster Alarmbereitschaft und evaluieren die Schäden. Der Premierminister hat die Bereitschaft erklärt, notwendige Maßnahmen zu ergreifen. In Spanien wird weiterhin vor den Auswirkungen gewarnt, insbesondere in den Küstenregionen mit starkem Wellengang und in höheren Lagen mit Schneefall."
Portugal: Präsidentschaftswahl steuert auf Stichwahl zwischen Seguro und Ventura zu
- • António José Seguro (Sozialistische Partei, PS) liegt nach der ersten Runde der portugiesischen Präsidentschaftswahl laut Wahlbehörde CNE mit gut 31 Prozent vorn (teils wird bei vollständiger Auszählung 31,1 Prozent genannt).
- • André Ventura (Chega) kommt nach Auszählung von mehr als 99 Prozent der Wahlbezirke auf 23,5 Prozent und zieht damit als Zweitplatzierter in die Stichwahl ein.
- • Eine Stichwahl wird nötig; sie ist laut bisherigen Angaben für den 8. Februar angesetzt.
"Alles deutet auf eine Stichwahl zwischen Seguro und Ventura hin. Trotz Venturas starkem Ergebnis gilt er laut Umfragen weiterhin als klarer Außenseiter, da eine breite Mehrheit der Befragten ihn in einer zweiten Runde ablehnt. Entscheidend wird sein, ob es Ventura gelingt, über die eigene Chega-Basis hinaus Wähler zu mobilisieren."
Portugal wählt neuen Präsidenten: Stichwahl im Februar wahrscheinlich – Ventura, Seguro und Cotrim de Figueiredo vorn
- • In Portugal findet am 18. Januar 2026 die Präsidentschaftswahl zur Nachfolge von Marcelo Rebelo de Sousa statt.
- • Zur Wahl stehen elf Kandidaten (zehn Männer, eine Frau).
- • Für den Wahlsieg ist eine absolute Mehrheit erforderlich; Umfragen erwarten, dass diese im ersten Wahlgang niemand erreicht – eine Stichwahl im Februar gilt als wahrscheinlich.
"Da voraussichtlich kein Kandidat im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit erreicht, richtet sich der Blick auf eine Stichwahl im Februar. Entscheidend wird sein, welche Bewerber diese erreichen und ob sich – wie Umfragen nahelegen – eine breite Anti-Ventura-Mehrheit formiert."