Prinz Harry warnt vor alarmierendem Anstieg des Antisemitismus in Großbritannien
Wichtige Fakten
- • Anstieg antisemitischer Vorfälle in Großbritannien.
- • Im April zwei jüdische Männer in London niedergestochen.
- • Prinz Harry schreibt Meinungsartikel im New Statesman.
- • Er betont: Protest gegen Staat ist nicht Hass auf Volk.
- • Harry warnt vor wachsendem anti-muslimischen Hass.
Prinz Harrys Appell gegen Antisemitismus
Der Herzog von Sussex hat in einem Artikel für den New Statesman vor einem 'beunruhigenden' Anstieg des Antisemitismus in Großbritannien gewarnt, der zu 'tödlicher Gewalt' gegen die jüdische Gemeinde führe. Harry betont, dass legitime Proteste gegen Staatshandlungen im Nahen Osten nicht mit Feindseligkeit gegenüber einer gesamten Bevölkerung verwechselt werden dürfen. 'Nichts kann oder wird jemals Hass gegen ein ganzes Volk oder einen Glauben rechtfertigen', schreibt er.
Unterscheidung zwischen Protest und Vorurteil
Der Prinz würdigt das Recht auf Protest gegen Handlungen eines Staates, fordert aber Klarheit über das Ziel des Widerspruchs. 'Hass, der sich gegen Menschen richtet, weil sie sind, wer sie sind, oder glauben, was sie glauben, ist kein Protest. Es ist Vorurteil.' Er bezieht sich dabei auf Israels Vorgehen, ohne das Land explizit zu nennen, und kritisiert fehlende Rechenschaftspflicht und Fragen zum humanitären Völkerrecht. Zugleich warnt er vor sowohl antisemitischen als auch anti-muslimischen Ressentiments.
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