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Klagewelle gegen Tipico wegen ungültiger Sportwettenverträge: Neue Entwicklungen
6.000 bis mehr als 6.000 Klagen gegen den Sportwettenanbieter Tipico wegen ungültiger Verträge.
Wichtige Fakten
- • 6.000 bis mehr als 6.000 Klagen gegen den Sportwettenanbieter Tipico wegen ungültiger Verträge.
- • Tipico hat Milliardenausschüttungen an die Muttergesellschaft durchgeführt.
- • Malta schützt die Glücksspielbranche mit 'Bill 55', das Urteile ausländischer Gerichte nicht vollstreckt.
- • Der EuGH untersucht die Rechtslage von 'Bill 55' und die Lizenzfrage.
- • Tipico bildet Rückstellungen von unter 10 Millionen Euro für mögliche Schadensersatzforderungen.
- • Tipico hat möglicherweise Gelder in Sicherheit gebracht, indem sie große Summen an Tochtergesellschaften und die Konzerngruppe weitergegeben haben.
- • Eine Umstrukturierung innerhalb der Tipico-Gruppe wirft Verdacht auf vorsorgliche Kapitalverlagerung auf.
- • Die EU-Kommission hat ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Malta eingeleitet.
Tausende Kläger fordern von Tipico verlorene Gelder zurück, da der Wettanbieter ohne Lizenz agierte. Der Europäische Gerichtshof prüft die Gültigkeit von Maltas Gesetz 'Bill 55', das ausländische Urteile nicht vollstreckt. Neue Untersuchungen haben aufgedeckt, dass Tipico möglicherweise Gelder verschoben hat, um künftigen Rückforderungen zu entgehen. Trotz Urteilen zugunsten der Kläger, bleibt die Rückforderung problematisch, da Tipico nur geringe Rückstellungen gebildet hat. Die Entscheidung des EuGH und das Handeln der deutschen Glücksspielaufsicht sind entscheidend für die zukünftige Situation.
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