Gerichtsprozess um Tod am Großglockner: Wann wird Risiko im Bergsport zur Straftat?
- • Kerstin G starb am 19. Januar 2025 an Unterkühlung am Großglockner.
- • Ihr Freund Thomas P wird wegen fahrlässiger Tötung angeklagt.
- • Die Staatsanwaltschaft wirft ihm neun gravierende Fehler vor.
"Ein Schuldspruch könnte zu einem Paradigmenwechsel in der Haftung für Bergsportbegleiter führen."
Gerichtsverfahren gegen Südkoreas Ex-Präsident Yoon Suk Yeol neigt sich dem Ende zu
- • Ex-Präsident Yoon Suk Yeol wird Aufruhr vorgeworfen, Todesstrafe möglich.
- • Martial law 2024 war erste Notstandserklärung seit 44 Jahren in Südkorea.
- • Parlament hob Notstand auf, Yoon wurde binnen 11 Tagen des Amtes enthoben.
"Das Urteil wird als Test für Südkoreas demokratische Institutionen gesehen und könnte die politische Zukunft des Landes prägen."
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Verwaltungsgericht lehnt erneut Eilantrag gegen Ministerpräsident Günther ab
- • Ein Eilantrag des Onlineportals Nius gegen Ministerpräsident Daniel Günther wurde abgelehnt.
- • Günther trat in der Talkshow bei Markus Lanz am 7. Januar 2026 auf.
- • Das Verwaltungsgericht urteilte, Günther habe in seiner Rolle als CDU-Politiker und nicht als Ministerpräsident gesprochen.
"Nius kann weiterhin gegen die Entscheidung des Verwaltungsgerichts vorgehen, und das Hauptsacheverfahren ist noch nicht abgeschlossen. Eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts könnte folgen."
Berliner Gericht stoppt vorübergehende Erlaubnis für Streusalz
- • Der NABU Berlin hat erfolgreich gegen die Allgemeinverfügung zum Streusalz-Einsatz geklagt.
- • Der Einsatz von Streusalz für Privatpersonen ist in Berlin wieder verboten.
- • Umweltsenatorin Ute Bonde versuchte, das geltende Recht außer Kraft zu setzen.
"Es ist zu erwarten, dass der Berliner Senat weiterhin an einer gesetzlichen Anpassung arbeiten wird, um eine rechtssichere Lösung zur Glättebekämpfung zu finden. Die Diskussionen um alternative Maßnahmen und deren Umweltauswirkungen könnten in den kommenden Wochen andauern."
Gerichtsurteil: Niederlande müssen Bonaire bis 2030 vor Klimafolgen schützen
- • Bonaire, eine niederländische Karibikinsel, ist von den Folgen des Klimawandels stark bedroht.
- • Ein Gericht in Den Haag entschied, dass die Niederlande bis 2030 Maßnahmen zum Schutz von Bonaire und seinen Einwohnern ergreifen müssen.
- • Greenpeace hatte im Namen der Inselbewohner gegen die Niederlande geklagt.
"Die Niederlande stehen vor der Herausforderung, umfassende Klimamaßnahmen zu ergreifen, um Bonaire und seine Bürger vor den Folgen des Klimawandels zu schützen. Die Umsetzung erfordert finanzielle Mittel und eine langfristige Planung, um den steigenden Meeresspiegel und weitere klimatische Bedrohungen zu bewältigen."
Klagewelle gegen Tipico wegen ungültiger Sportwettenverträge: Neue Entwicklungen
- • 6.000 bis mehr als 6.000 Klagen gegen den Sportwettenanbieter Tipico wegen ungültiger Verträge.
- • Tipico hat Milliardenausschüttungen an die Muttergesellschaft durchgeführt.
- • Malta schützt die Glücksspielbranche mit 'Bill 55', das Urteile ausländischer Gerichte nicht vollstreckt.
"Die Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs könnten bedeutende finanzielle Konsequenzen für Tipico und andere Glücksspielanbieter in der EU haben. Die laufenden Verfahren könnten die rechtliche Grundlage für Rückzahlungsforderungen von Spielern stärken. Zudem bleibt die finanzielle Verfügbarkeit von Tipico für künftige Ansprüche fraglich."
Oberster Gerichtshof der USA lehnt Trumps Antrag gegen Fed-Direktorin Cook ab
- • Der Oberste Gerichtshof der USA scheint bereit, Trumps Antrag auf Entlassung von Fed-Direktorin Lisa Cook abzulehnen.
- • Sowohl liberale als auch konservative Richter bezweifeln Trumps Befugnis, Cook zu entlassen.
- • Der Supreme Court könnte den Fall an untere Instanzen zurückverweisen oder direkt entscheiden.
"Es wird erwartet, dass der Oberste Gerichtshof den Antrag Trumps ablehnt, was die Unabhängigkeit der Federal Reserve vorübergehend absichern würde, obwohl weitere Auseinandersetzungen über die Definition eines 'wichtigen Grundes' möglich sind. Die Spannung zwischen Präsident Trump und der Fed bleibt weiterhin bestehen."
US-Richterin schränkt ICE-Einsatz bei Protesten in Minneapolis deutlich ein – DHS und Weißes Haus kritisieren Urteil
- • US-Bezirksrichterin Kate (Katherine) Menendez hat ICE-Bundesbeamten im Großraum Minneapolis untersagt, friedliche und nicht behindernde Demonstrierende festzunehmen oder mit Tränengas/Pfefferspray bzw. ähnlichen nichttödlichen Mitteln gegen sie vorzugehen.
- • Die Anordnung gilt ausdrücklich auch für Personen, die ICE-Einsätze lediglich beobachten oder dokumentieren.
- • Das Stoppen oder Festhalten von Autofahrern und Fahrzeuginsassen ist nur zulässig, wenn ein begründeter, konkret artikulierbarer Verdacht besteht, dass sie die Arbeit der Beamten gewaltsam behindern oder stören; das bloße Folgen „aus sicherer Entfernung“ reicht laut Gericht nicht aus.
"Mit Blick auf angekündigte Demonstrationen am Wochenende dürfte die Lage in Minneapolis angespannt bleiben: Neben der gerichtlichen Begrenzung der ICE-Taktiken treffen erhöhte Sicherheitsvorkehrungen (Nationalgarde in Alarmbereitschaft) und politische Eskalation (Kritik des Weißen Hauses, DHS-Statement sowie DOJ-Ermittlungen gegen Walz und Frey) aufeinander. Weitere juristische Schritte der Bundesregierung gegen die Verfügung oder zusätzliche Gerichtsverfahren sind möglich."
Südkoreas Ex-Präsident Yoon Suk Yeol zu fünf Jahren Haft verurteilt – Todesstrafe im Aufruhr-Prozess gefordert
- • Ein Gericht in Seoul verurteilte Südkoreas früheren Präsidenten Yoon Suk Yeol in einem ersten Strafprozess zu fünf Jahren Gefängnis, weil er sich 2025 seiner Festnahme widersetzt und die Vollstreckung eines richterlichen Haftbefehls behindert haben soll.
- • Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Yoon den Präsidialschutz mobilisierte, um die Vollstreckung des Haftbefehls zu blockieren; laut „Guardian“ wurde das Gelände u. a. mit Fahrzeugbarrikaden und Menschenketten abgeriegelt.
- • Yoon wurde u. a. wegen (besonderer) Behinderung amtlicher Pflichten, Machtmissbrauchs und Dokumentenfälschung schuldig gesprochen.
"Yoon will gegen das Fünfjahres-Urteil Berufung einlegen. Entscheidend bleibt das separate Aufruhr-/Insurrection-Verfahren: Dort wird im Februar ein Urteil erwartet, nachdem die Staatsanwaltschaft die Todesstrafe (bzw. laut „Guardian“ alternativ lebenslange Haft) fordert. Parallel könnten weitere Verfahren und anstehende Urteile im Umfeld Yoons zusätzliche politische und rechtliche Folgen nach sich ziehen."