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Rheinmetall und OHB im Wettstreit um Bundeswehr-Satellitenprojekt
Rheinmetall und OHB konkurrieren weiterhin mit Airbus um das größte Satellitenprojekt der Bundeswehr.
Wichtige Fakten
- • Rheinmetall und OHB konkurrieren weiterhin mit Airbus um das größte Satellitenprojekt der Bundeswehr.
- • Die geplante Satellitenkonstellation SATCOMBw Stufe 4 ähnelt SpaceX's Starlink und soll bis 2029 einsatzbereit sein.
- • Der Auftragswert des Projekts wird weiterhin auf acht bis zehn Milliarden Euro geschätzt.
- • Die Gespräche zwischen Rheinmetall und OHB befinden sich noch in einem frühen Stadium.
- • Die Aktie von OHB hat bis zum frühen Nachmittag um mehr als 31 Prozent zugelegt.
Die geopolitische Lage belastet den DAX weiterhin, wenngleich Rüstungstitel wie Rheinmetall und OHB Stabilität zeigen. Diese beiden Unternehmen konkurrieren mit Airbus um das bislang größte Satellitenprojekt der Bundeswehr – eine Satellitenkonstellation mit dem Titel SATCOMBw Stufe 4, die dem Starlink-Netzwerk von SpaceX ähnelt und bis 2029 einsatzbereit sein soll. Der Wert des Projekts wird auf acht bis zehn Milliarden Euro geschätzt. OHB verzeichnete einen deutlichen Anstieg seiner Aktien um mehr als 31 Prozent bis zum frühen Nachmittag, während Rheinmetall nach einem starken Start wieder ins Minus rutschte. Um ihre Position im Bereich der weltraumgestützten Kommunikation zu stärken, arbeitet Rheinmetall bereits mit dem finnischen Satellitenhersteller Iceye zusammen. Trotz des intensiven Wettbewerbs befinden sich die Gespräche von Rheinmetall und OHB noch in einem frühen Stadium. Die europäische Sicherheitslage und die gestiegenen Investitionen in die Rüstungsbranche sorgen für ein anhaltendes Interesse am Aktienmarkt, wobei Rheinmetall seine strategischen Ambitionen als domänen-übergreifendes Systemhaus fortsetzt.
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