Rubio in Indien: Energiekrise und Handelsstreit im Fokus
Wichtige Fakten
- • Marco Rubio besucht Indien vom 24. bis 27. Mai.
- • Energie durch Iran-Konflikt mit Straße von Hormus blockiert.
- • USA drücken Indiens Warenhandelsdefizit von 58 Mrd. Dollar.
- • Trump senkte Zölle von 50 auf 18 Prozent nach Indiens Importzusage.
- • Indien schloss Freihandelsabkommen mit UK, EU und Australien.
Energie als zentrales Thema
US-Außenminister Marco Rubio ist am Samstag zu einem viertägigen Besuch in Indien eingetroffen. Im Zentrum stehen Energie und Geopolitik: Durch den Iran-Konflikt und die Blockade der Straße von Hormus ist die Energieversorgung Indiens, das über 80% seines Bedarfs importiert, massiv bedroht. Rubio betonte die Bereitschaft der USA, Indien mit Energie zu beliefern, um das Handelsdefizit von 58 Mrd. Dollar (2025) abzubauen. Experten bezweifeln jedoch, dass US-Importe die kurzfristige Lücke füllen können.
Handel und Pakistan
Die Handelsbeziehungen bleiben angespannt, obwohl Trump die Zölle von 50 auf 18% senkte, nachdem Indien Warenkäufe im Wert von 500 Mrd. Dollar zusagte. Ein endgültiges Abkommen steht noch aus. Hinter vorgehaltener Tür könnte Rubio auch über Pakistan sprechen, das im Iran-Konflikt vermittelt und enge Bande zu Washington pflegt.
Quad und China
Rubio trifft in Delhi zudem die Quad-Außenminister, um die erlahmte Allianz gegen China wiederzubeleben. Indien strebt ein Gipfeltreffen an, das seine wachsende Rolle untermauern soll – auch mit Blick auf den Brics-Gipfel im September.
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