Rüstungsaktien im Aufwind: Vier Jahre nach der Ukraine-Invasion
Wichtige Fakten
- • Rheinmetall-Aktie stieg seit Februar 2022 um etwa 1.690 Prozent.
- • Deutschlands Verteidigungsausgaben erreichten 2025 voraussichtlich 2,4% des BIP.
- • Rheinmetall erzielte 2025 über 12 Milliarden Euro Umsatz.
- • Hensoldt und Renk verzeichneten ebenfalls signifikante Umsatzsteigerungen.
- • Neue Börsengänge wie Gabler Group folgen dem Boom im Marineschiffbau.
Börsenentwicklung und Rüstungsboom
Vier Jahre nach dem russischen Überfall auf die Ukraine hat sich die Börse deutlich gewandelt, wobei Rüstungstitel einen erheblichen Imagewandel und Boom erleben. Der deutsche Leitindex DAX blieb unter der 25.000-Punkte-Marke, konnte Verluste aber auf 0,2 Prozent begrenzen, trotz Unsicherheiten durch mögliche US-Zölle und EU-Reaktionen.
Kursanstiege und Unternehmensleistungen
Rheinmetall, als größter deutscher Rüstungskonzern, stieg von 100 Euro im Februar 2022 auf etwa 1.720 Euro, einem Kursplus von rund 1.690 Prozent. Andere Unternehmen wie Hensoldt und Renk verzeichneten ebenfalls starke Performances, mit Umsätzen von über 2,5 Milliarden bzw. 1,3 Milliarden Euro im vergangenen Jahr. Neue Börsengänge, etwa von Thyssenkrupp Marine Systems und der Gabler Group, folgen dem Trend im Marineschiffbau.
Wahrnehmung und wirtschaftliche Auswirkungen
Die öffentliche Wahrnehmung der Rüstungsbranche hat sich durch die „Zeitenwende“ und höhere Verteidigungsbudgets gewandelt, weg von ethischen Bedenken hin zur Notwendigkeit des Schutzes der Gesellschaft. Die Verteidigungsausgaben des Bundes erreichten voraussichtlich 2,4 Prozent des BIP, was die wirtschaftliche Bedeutung unterstreicht.
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