Rumänien: Regierungsbildung erneut gescheitert
Wichtige Fakten
- • Adrian Vestea scheiterte mit 189 Stimmen an nötigen 233.
- • Nur 212 von 465 Abgeordneten nahmen an der Abstimmung teil.
- • Präsident Dan muss nun einen neuen Kandidaten vorschlagen.
Scheitern der Regierungsbildung in Rumänien
In Rumänien hat das Parlament den prowestlichen Politiker Adrian Vestea als Regierungschef abgelehnt. Damit verlängert sich die politische Krise in dem EU-Land. Der Staatspräsident muss nun einen neuen Kandidaten finden.
Sieben Wochen nach dem Sturz der proeuropäischen Reform-Regierung ist in Rumänien eine neue Regierungsbildung gescheitert. Das Parlament lehnte den Kandidaten für das Amt des Ministerpräsidenten, Adrian Vestea, ab. Er bekam nur 189 Stimmen, 23 Parlamentarier votierten gegen ihn. Für seine Wahl zum Regierungschef und Nachfolger von Ilie Bolojan hätte Vestea die absolute Mehrheit von 233 Stimmen gebraucht. An der Abstimmung nahmen nur 212 der 465 Parlamentarier teil. Nun muss Staatspräsident Nicusor Dan dem Parlament einen neuen Kandidaten vorschlagen.
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