Schneesturm in Österreich: Mindestens sieben Tote durch Lawinen und Verkehrschaos
Wichtige Fakten
- • Mindestens sieben Tote durch Lawinen in Österreich am Freitag, darunter Wintersportler und ein Räumungsarbeiter.
- • Schneesturm verursachte Stromausfälle in 30.000 Haushalten in der Steiermark und führte zu Flugausfällen in Wien und München.
- • Über 30 Lawinen-Einsätze in Tirol gezählt, mit bis zu 40 Zentimeter Neuschnee und anhaltend hoher Lawinengefahr.
- • In Bayern warnt der DWD vor weiterem Schneefall und erheblicher Lawinengefahr oberhalb von 1.600 Metern.
- • Autobahn A21 bei Wien mehrere Stunden gesperrt, Verkehrsbehinderungen im Süden und Osten Österreichs.
Lawinentote und Schneefälle
In Österreich sind am Freitag mindestens sieben Menschen durch Lawinen ums Leben gekommen, wie von der Tagesschau und anderen Quellen berichtet. In St. Anton am Arlberg starben zwei Personen nach Lawinenabgängen, eine weitere erlag später im Krankenhaus ihren Verletzungen. Weitere Todesfälle ereigneten sich in Klösterle, wo ein 39-jähriger Schweizer beim Snowboarden starb, in Nauders, wo ein 42-jähriger deutscher Skifahrer getötet und sein 16-jähriger Sohn schwer verletzt wurde, und in Linz, wo ein Mann bei einem Räumungseinsatz ums Leben kam. Zudem starb ein 61-jähriger Deutscher im Skigebiet Silvretta Montafon, nachdem er abseits der Piste gestürzt war.
Verkehrs- und Stromprobleme
Ein Schneesturm im Süden und Osten Österreichs führte zu erheblichen Behinderungen. In der Steiermark waren 30.000 Haushalte von Stromausfällen betroffen, während am Flughafen Wien der Flugbetrieb vorübergehend eingestellt wurde und auch in München Probleme auftraten. Die Autobahn A21 bei Wien war mehrere Stunden gesperrt, und in Tirol wurden über 30 Lawinen-Einsätze gezählt, nachdem bis zu 40 Zentimeter Neuschnee fielen.
Aktuelle Warnungen und Ausblick
Die Lawinengefahr bleibt in vielen Wintersportregionen Österreichs weiterhin hoch. In Bayern warnt der Deutsche Wetterdienst für Lagen oberhalb von 1.000 Metern vor weiterem Schneefall, mit erheblicher Lawinengefahr oberhalb von 1.600 Metern. Diese Situation unterstreicht die anhaltenden Risiken durch die winterlichen Bedingungen.
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