Winter setzt deutschen Straßen zu: Schlaglöcher und Finanznöte belasten Kommunen
Wichtige Fakten
- • Winterbedingte Schlaglöcher verursachen jährlich Milliardenschäden in Deutschland.
- • 15% der Karlsruher Straßen (ca. 200 km) gelten als schwer beschädigt.
- • Bis 2030 besteht ein Nachholbedarf von 283 Mrd. Euro für kommunale Straßen.
- • Kommunen planen nur 50 Mrd. Euro Investitionen, was zu weiteren Verschlechterungen führen könnte.
- • Der ADAC empfiehlt Heißasphalt für dauerhafte Reparaturen, trotz höherer Kosten und Wetterabhängigkeit.
Zustand der Straßen
Frostige Temperaturen und Niederschlag führen im Winter zu zahlreichen Schlaglöchern auf deutschen Straßen, da eindringendes Wasser gefriert und den Asphalt aufsprengt. Städte wie Karlsruhe müssen mit begrenzten Budgets Reparaturen durchführen, wobei 15% ihrer Straßen als schwer beschädigt gelten.
Finanzielle Herausforderungen
Viele Kommunen sind finanziell klamm und können nicht alle Straßen perfekt instand halten; Prioritäten werden auf Verkehrssicherheit und wichtige Verkehrsadern gelegt. Laut einer Studie des Deutschen Instituts für Urbanistik besteht bis 2030 ein Nachholbedarf von 283 Milliarden Euro für kommunale Straßen, während nur etwa 50 Milliarden Euro geplant sind.
Reparaturmethoden und Kritik
Der ADAC warnt vor Schäden an Fahrzeugen und Fußgängern und empfiehlt dauerhafte Reparaturen mit Heißasphalt, der sich besser mit der Tragschicht verbindet. Alternativ wird teurerer Kaltasphalt eingesetzt, der temperaturunabhängig verarbeitet werden kann, aber weniger haltbar ist. Das Sondervermögen der Bundesregierung bietet nur begrenzte Entlastung.
Das könnte Sie auch interessieren
Kein Briefing mehr verpassen
Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.