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Schutz für Zugbegleiter: Diskussion über härtere Strafen
Nach dem Tod eines Zugbegleiters wird über härtere Strafen diskutiert.
Wichtige Fakten
- • Nach dem Tod eines Zugbegleiters wird über härtere Strafen diskutiert.
- • Das Justizministerium erwägt, einen Gesetzentwurf zum besseren Schutz anzupassen.
- • Bodycams und Doppelbesetzungen werden als Schutzmaßnahmen erwogen.
- • Die Gewerkschaft fordert eine größere Rolle der Bundespolizei und mehr Sicherheitspersonal.
- • Mehr als 1.000 Menschen nahmen an der Trauerfeier teil.
Nach dem gewaltsamen Tod des Zugbegleiters Serkan C. in Rheinland-Pfalz diskutieren Politiker und Gewerkschaften über bessere Schutzmaßnahmen für das Bahnpersonal. Das Bundesjustizministerium erwägt, einen Gesetzentwurf für stärkeren Schutz von Mitarbeitern des öffentlichen Dienstes anzupassen. Überlegungen beinhalten härtere Strafen sowie technische Ausstattungen wie Bodycams und die Doppelbesetzung von Zügen. Bundesverkehrsminister Schnieder betont die deeskalierende Wirkung von Bodycams. Die Eisenbahn- und Polizeigewerkschaften fordern zusätzliche Maßnahmen und die verstärkte Präsenz der Bundespolizei. Bahnchefin Palla plant einen Sicherheitsgipfel, um Lösungen gegen die steigende Gewalt im öffentlichen Dienst zu besprechen. Die Verkehrsminister der Länder werden über weitere Schutzmaßnahmen beraten. Bei einer Gedenkveranstaltung forderte der Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, Alexander Schweitzer, mehr Respekt und Zivilcourage in der Gesellschaft.
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