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Inland 06.02.2026, 16:44 Aktualisiert: 06.02.2026, 23:06

Neuer Stand im Tötungsfall Yosef aus Dormagen: Trauer und Schock über minderjährigen Tatverdächtigen

Ein 12-jähriger Junge wird im Fall des getöteten Yosef verdächtigt.

Wichtige Fakten

  • Ein 12-jähriger Junge wird im Fall des getöteten Yosef verdächtigt.
  • Die Tat soll geplant gewesen sein, möglicherweise aus Reaktion auf Mobbing.
  • Es gibt keine Hinweise auf rassistische Motive.
  • Der Tatverdächtige ist strafunmündig und wird vom Jugendamt betreut.
  • Der Verdächtige ist zuvor polizeilich nicht aufgefallen.
  • Die Obduktion zeigte Stich- und Schnittverletzungen.
  • NRW-Innenminister Herbert Reul zeigte sich schockiert über den Fall.
Im Fall des getöteten 14-jährigen Yosef aus Dormagen hat die Polizei einen 12-jährigen als Tatverdächtigen ermittelt. Das Kind soll die Tat geplant haben, möglicherweise aus Reaktion auf erlebtes Mobbing. Es gibt weiterhin keine Hinweise auf rassistische Motive, obwohl das Opfer aus Eritrea stammt. Die Ermittlungen führten durch Auswertungen von Yosefs Handy zur Identifizierung des Tatverdächtigen, der nun in der Obhut des Jugendamts ist. Er gilt laut Strafgesetzbuch als schuldunfähig. Dormagens Bürgermeister zeigte sich tief betroffen und bezeichnete den Vorfall als traumatisch für die Stadt. Auch NRW-Innenminister Herbert Reul äußerte sein Entsetzen über den Vorfall. Die Leiche des Jungen wurde am 28. Januar in Dormagen gefunden, und die Staatsanwaltschaft betrachtet es als gesichertes Tötungsdelikt. Der Fall hat eine Welle der Anteilnahme und Bestürzung in der Gemeinde ausgelöst.

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