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Schwere Hitzewelle in Australien: Klimawandel verstärkt Auswirkungen
Die Hitzewelle in Australien wurde durch menschlich verursachte Erderwärmung fünfmal wahrscheinlicher.
Wichtige Fakten
- • Die Hitzewelle in Australien wurde durch menschlich verursachte Erderwärmung fünfmal wahrscheinlicher.
- • Temperaturen stiegen in Melbourne und Sydney über 40°C, mit noch extremeren Bedingungen in anderen Regionen.
- • Die Hitzewelle führte in Victoria zu Bränden, die 400.000 Hektar Land und 900 Gebäude zerstörten.
- • Ein Bericht zeigt, dass Klimawandel die Temperaturen um 1,6°C erhöhte, während La Niña diese um 0,3 - 0,5°C senkte.
- • Extreme Hitze könnte bei weiterer Erwärmung alle fünf Jahre auftreten.
Eine Analyse zeigt, dass die kürzliche Hitzewelle in Australien durch den menschengemachten Klimawandel fünfmal wahrscheinlicher geworden ist. Die Hitzewelle war die schwerste seit dem „Black Summer“ 2019-2020 und betraf Städte wie Melbourne und Sydney mit Temperaturen von über 40°C. Auch in regionale Gebiete wurden extreme Temperaturen gemessen. In Victoria führten diese Temperaturen zu Waldbränden, die großen Schaden anrichteten. Der Bericht von World Weather Attribution legt nahe, dass die Effekte von Treibhausgasemissionen die mildernden Auswirkungen des La Niña-Phänomens überlagerten. Klimawissenschaftler betonen, dass extreme Hitze derzeit einmal alle fünf Jahre auftreten kann und die Wahrscheinlichkeit solcher Ereignisse steigt, sollten die Temperaturen bis zum Ende des Jahrhunderts um 2,6°C stattlich zunehmen.
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