Schwere Unwetter in Bayern: Bäume und Strommasten umgeknickt, Flughafen München betroffen
Wichtige Fakten
- • Im Landkreis Neumarkt knickten mehrere Strommasten durch Wind um.
- • Ein Blitz schlug in ein Wohnhaus in Rain ein, verursachte Brand.
- • Am Flughafen München wurde die Abfertigung wegen Blitzgefahr gestoppt.
- • In Mittelfranken registrierte die Polizei 63 unwetterbedingte Einsätze.
- • Verletzt wurde eine Radfahrerin nach Sturz in Straubing-Bogen.
Schäden durch schwere Gewitter
Starke Unwetter haben am vergangenen Sonntag in Bayern für zahlreiche Einsätze von Polizei und Feuerwehr gesorgt. Heftige Gewitter mit Starkregen und stürmischen Böen knickten Bäume und Strommasten um und behinderten den Verkehr. In Niederbayern und der Oberpfalz wurden insgesamt über 100 Einsätze verzeichnet. In Rain im Landkreis Straubing-Bogen schlug ein Blitz in ein Wohnhaus ein, das daraufhin brannte; die Verletztenlage ist noch unklar. In Mittelfranken fielen Bäume auf Häuser und Straßen, verletzt wurde niemand. Eine Radfahrerin stürzte aufgrund des Wetters und wurde verletzt.
Flughafen München und Stromversorgung
Am Münchner Flughafen wurden rund 50 Flüge gestrichen; die Abfertigung stoppte aus Sicherheitsgründen für rund 60 Minuten aufgrund von Blitzgefahr. Spätere Flüge hatten Verspätungen. Die Stromversorgung blieb in den betroffenen Gebieten trotz umgeknickter Masten gesichert. Der Deutsche Wetterdienst hat eine Amtswarnung vor Unwettern mit Starkregen, Hagel und Sturmböen herausgegeben. Besonders betroffen waren die Regionen Oberpfalz, Niederbayern und Mittelfranken.
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