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Inland 18.02.2026, 08:10 Aktualisiert: 18.02.2026, 18:09

Unfall beim Karnevalsumzug in Mönchengladbach: Zustand der 23-Jährigen weiter kritisch

Eine 23-jährige Ordnerin wurde lebensgefährlich verletzt und musste reanimiert werden.

Wichtige Fakten

  • Eine 23-jährige Ordnerin wurde lebensgefährlich verletzt und musste reanimiert werden.
  • Sie geriet beim Abbiegen an der Ecke Bismarckstraße/Regentenstraße unter einen Bus.
  • Der Veilchendienstagszug wurde umgeleitet und etwa ein Drittel kürzer beendet.
  • Die Polizei wertet Spuren aus, es gibt keine Hinweise auf Fremdverschulden.
  • Speziell geschultes Personal wird als 'Wagenengel' eingesetzt.

Lebensgefährlicher Unfall beim Karnevalsumzug

Beim Straßenkarneval in Mönchengladbach ist eine 23-jährige Ordnerin, die als "Wagenengel" den Zug begleitete, lebensgefährlich verletzt worden. Sie geriet beim Abbiegen an der Ecke Bismarckstraße und Regentenstraße unter einen Bus, den sie absichern sollte, und musste reanimiert werden. Ihr Zustand bleibt laut Polizei "unverändert kritisch". Die Frau wurde von Einsatzkräften der Feuerwehr medizinisch erstversorgt und in ein Mönchengladbacher Krankenhaus gebracht.

Untersuchungen und Sicherheitskonzept

Die Polizei hat die Unfallaufnahmen abgeschlossen und wertet derzeit Spuren aus, wobei es laut Pressesprecherin Stefanie Schilling keine Hinweise auf Fremdverschulden gibt. Gert Kartheuser, Vorsitzender des Karnevalsverbands, erklärte, dass nur speziell geschultes Personal als Wagenengel eingesetzt wird, um Unfälle zu vermeiden. Mönchengladbachs Oberbürgermeister Felix Heinrichs betonte, dass das Sicherheitskonzept funktioniert habe, da die Einsatzkräfte schnell vor Ort waren.

Folgen für den Karnevalszug

Der Veilchendienstagszug, der größte in Nordrhein-Westfalen mit über 80 Karnevalswagen, wurde umgeleitet und etwa ein Drittel kürzer als geplant beendet. Der Fahrer sowie Augenzeugen erhielten seelsorgerische Unterstützung. Melanie Brandtner von der Polizei bezeichnete den Vorfall als "Tragödie" für den Zug, während Zugleiter Thomas Platzer betonte, dass trotz der Erschütterung versucht wurde, den Karnevalisten eine Chance zum Feiern zu geben.

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