Schweres Unwetter in China und extreme Hitzewelle in Indien fordern Todesopfer
Wichtige Fakten
- • 12 Tote durch Überschwemmungen in Süd- und Mittelchina.
- • Regenband erstreckte sich über 1000 km, lokale Niederschläge bis 95 mm.
- • Indien Temperaturen über 45°C; 48,2°C in Banda gemessen.
- • Evakuierungen, Stromausfälle und Verkehrsbehinderungen in China.
Schwere Unwetter in China haben zu zwölf Todesfällen und weitreichenden Beeinträchtigungen geführt. Ein aus mehreren Bändern konvergierender Regenstreifen zog am Dienstag ostwärts über Süd- und Mittelchina und verursachte Sturzfluten, Erdrutsche und Überschwemmungen. Die Niederschlagsmengen erreichten lokal bis zu 95 Millimeter auf Hainan, 85 Millimeter in Anhui und 75 Millimeter in Hunan. Hunderte Bewohner wurden evakuiert, Schulen und Geschäfte blieben geschlossen, es kam zu Stromausfällen und Verkehrsstörungen. In sozialen Medien waren Videos von überfluteten Straßen und Fahrzeugen zu sehen.
Gleichzeitig leidet Indien unter einer extremen Hitzewelle. In vielen Teilen Nord- und Zentralindiens stiegen die Temperaturen auf über 40 Grad Celsius, in Banda wurden 48,2 Grad gemessen. Besonders betroffen sind die Hauptstadt Delhi und die Bundesstaaten Punjab, Haryana, Uttar Pradesh und Rajasthan. Die nächtlichen Temperaturen liegen teils fünf Grad über dem saisonalen Durchschnitt. Bauern in ländlichen Gebieten verlagern ihre Arbeit in die Nachtstunden. Die Behörden raten der Bevölkerung, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen und die Sonne zu meiden. Die Hitzewelle wird voraussichtlich bis Mitte nächster Woche anhalten, bevor sich das Wetter mit erwarteten Gewittern verändern soll.
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