Selenskyj und Erdoğan beraten über Sicherheit und Energie in Istanbul
Wichtige Fakten
- • Selenskyj und Erdoğan trafen sich in Istanbul zu Sicherheits- und Energiegesprächen.
- • Beide vereinbarten neue Schritte in der Sicherheitskooperation mit Arbeitsgruppen.
- • Themen umfassten Gasinfrastruktur-Projekte und Energiesicherheit im Schwarzen Meer.
- • Russland wirft der Ukraine Angriffe auf die Turkstream-Pipeline vor.
- • Die Ukraine berichtet von fortgesetzten russischen Angriffen auf ihre Energieanlagen.
Zusammenkunft in Istanbul
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdoğan haben sich in Istanbul getroffen, um über Sicherheitskooperation, den Ukraine-Krieg und Energiesicherheit zu beraten. Laut Selenskyj wurden 'neue Schritte' in der Sicherheitszusammenarbeit vereinbart, mit Arbeitsgruppen für Details, die ukrainische Expertise in Technologie und Erfahrung einbringen sollen.
Energie und regionale Entwicklungen
Das Treffen befasste sich auch mit gemeinsamen Projekten zur Gasinfrastruktur und Erschließung von Gasfeldern. Erdoğan betonte die Bedeutung der Energiesicherheit und Schifffahrt im Schwarzen Meer. Das türkische Präsidialamt erwähnte zudem Friedensbemühungen im Russland-Ukraine-Konflikt und regionale Entwicklungen.
Kontext und andauernde Konflikte
Das Treffen folgte einem Telefonat Erdoğans mit Wladimir Putin, in dem Russland der Ukraine Angriffe auf die Turkstream-Pipeline vorwarf. Gleichzeitig setzt Russland seine Angriffe auf ukrainische Energieinfrastruktur fort, mit Berichten von Feuer in Poltawa und über 40 Angriffen auf Naftogaz-Anlagen seit Jahresbeginn.
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