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International 16.01.2026, 19:26

Selenskyj warnt vor Munitionsmangel bei Luftabwehr – Kiew kämpft mit Strom- und Heizungsnot

Präsident Wolodymyr Selenskyj bezeichnete die Luftabwehrversorgung der Ukraine als „unzureichend“ und sagte, mehrere Systeme seien bis Freitagmorgen zeitweise „ohne Raketen“ gewesen; später habe man ein „umfangreiches Paket“ erhalten.

Wichtige Fakten

  • Präsident Wolodymyr Selenskyj bezeichnete die Luftabwehrversorgung der Ukraine als „unzureichend“ und sagte, mehrere Systeme seien bis Freitagmorgen zeitweise „ohne Raketen“ gewesen; später habe man ein „umfangreiches Paket“ erhalten.
  • Russische Angriffe trafen in den vergangenen Tagen intensiv die ukrainische Energieinfrastruktur; in der Folge fehlten vielerorts Strom und Heizung bei starkem Frost.
  • Der Bürgermeister von Kiew, Vitali Klitschko, kündigte an, Schulen in der Hauptstadt bis Februar zu schließen; erstmals im Krieg gebe es in Kiew großflächig keine Heizung und eine „riesige“ Stromlücke.
  • Kiew erklärte zuvor einen Notstand im Energiesektor und setzte den früheren Ministerpräsidenten Denys Schmyhal als Energieminister ein; er ordnete höhere Energieimporte an.
  • Selenskyj sprach von Geheimdienstinformationen über weitere großangelegte russische Angriffe; zugleich kündigte er Gespräche ukrainischer Unterhändler in den USA über eine mögliche Waffenruhe an.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Versorgung der Luftabwehr als „unzureichend“ kritisiert und erklärt, mehrere Systeme seien bis Freitagmorgen zeitweise ohne Raketen gewesen; später habe die Ukraine jedoch ein „umfangreiches Paket“ an Munition erhalten. Hintergrund sind anhaltende, intensive russische Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur, die in einem außergewöhnlich kalten Winter tausende Menschen ohne Strom und Heizung zurücklassen. In Kiew sollen Schulen bis Februar schließen; Bürgermeister Vitali Klitschko spricht von massiven Engpässen und Strommengen von weniger als der Hälfte des Bedarfs. Die Regierung rief einen Notstand im Energiesektor aus und ernannte Ex-Premier Denys Schmyhal zum Energieminister, der höhere Importe anordnete. Selenskyj fordert schnelle Lieferungen und warnt vor weiteren groß angelegten Angriffen; zudem laufen Gespräche mit den USA über eine mögliche Waffenruhe.

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