Slowakei vereitelt Anschlag auf Drohnenfabrik
Wichtige Fakten
- • Anschlag auf Drohnenfabrik in Ostslowakei vereitelt.
- • Drei Männer festgenommen, einer in Deutschland.
- • Improvisiertes Napalm und schriftlicher Plan sichergestellt.
- • Ermittler: Brand hätte große Schäden verursacht.
Anschlagsversuch vereitelt
Die slowakische Polizei hat nach eigenen Angaben einen geplanten Brandanschlag auf eine Drohnenfabrik im Osten des Landes vereitelt. Laut Behörden sollen drei Männer festgenommen worden sein, zwei in der Slowakei und ein weiterer in Deutschland auf Grundlage eines europäischen Haftbefehls. Die Verdächtigen handelten den Ermittlungen zufolge im Auftrag Dritter.
Sichergestellte Beweise
Bei Razzien stellten die Ermittler unter anderem Brandmischung, Werkzeuge, Mobiltelefone und einen handschriftlichen Plan sicher. Bei der Substanz handelte es sich um improvisiertes Napalm, eine Mischung aus Benzin und Verdickungsmittel. Die Behörden betonen, dass bei einem Anschlag ein großer Brand sowie eine Gefährdung von Leben und Gesundheit der Arbeiter gedroht hätten. Der Wert der Produktionsanlage liegt im zweistelligen Millionenbereich, etwa 70 Personen sind dort beschäftigt.
Hintergrund und unklare Details
Details zu dem möglichen Tatwerk oder möglichen Verbindungen zur Ukraine wurden nicht genannt. Die Slowakei grenzt direkt an die Ukraine und ist EU- und NATO-Mitglied. Ministerpräsident Robert Fico, der russlandfreundlich agiert, hat staatliche Waffenlieferungen an die Ukraine gestoppt, während die private Rüstungsindustrie im Land boomt. Medien berichten von einer Fabrik mit ukrainischen Eigentümern, die Langstreckendrohnen produziert, ob es sich hierbei um das Ziel handelte, ist unklar.
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