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Spanien plant Verbot von sozialen Medien für Minderjährige unter 16 Jahren
Spanien plant den Zugang zu sozialen Medien für Minderjährige unter 16 Jahren zu verbieten.
Wichtige Fakten
- • Spanien plant den Zugang zu sozialen Medien für Minderjährige unter 16 Jahren zu verbieten.
- • Anbieter werden verpflichtet, Systeme zur Altersüberprüfung einzuführen.
- • Der Gesetzentwurf soll Führungskräfte von sozialen Medien für illegale Inhalte verantwortlich machen.
- • Australien hat bereits ein ähnliches Verbot eingeführt.
- • Weitere europäische Länder erwägen ähnliche Maßnahmen.
- • Die spanische Regierung wird in der kommenden Woche einen Gesetzentwurf vorlegen.
Spanien beabsichtigt, den Zugang zu sozialen Medien für Jugendliche unter 16 Jahren zu untersagen, um sie vor den Gefahren des 'digitalen Wilden Westens' zu schützen. Ministerpräsident Pedro Sánchez kündigte an, dass entsprechende Maßnahmen zur Altersüberprüfung eingeführt werden sollen. Spanien orientiert sich an Australien, das als erstes Land ein solches Verbot umgesetzt hat. Die spanische Regierung plant, in der nächsten Woche einen Gesetzentwurf vorzulegen, der soziale Medien dazu verpflichtet, Führungskräfte für illegale Inhalte und Hassreden zur Verantwortung zu ziehen. In Europa erwägen Länder wie Dänemark, Griechenland, Italien, Norwegen und Großbritannien ähnliche Regelungen. Höhe rechtliche Hürden und eine mögliche Verantwortung der Plattformen für illegale Inhalte sollen überprüft werden. Der französische Präsident Emmanuel Macron unterstützt die Initiative, um die körperliche und seelische Gesundheit von Minderjährigen zu schützen.
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