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International 27.01.2026, 16:34 Aktualisiert: 27.01.2026, 23:04

Erster Musterprozess in Los Angeles gegen Social-Media-Konzerne wegen psychischer Probleme bei Jugendlichen

In Los Angeles hat der erste von mehreren erwarteten Musterprozessen gegen Social-Media-Konzerne begonnen.

Wichtige Fakten

  • In Los Angeles hat der erste von mehreren erwarteten Musterprozessen gegen Social-Media-Konzerne begonnen.
  • Anklagepunkte umfassen die Mitverantwortung von Unternehmen für psychische Störungen wie Angstzustände und Depressionen bei Jugendlichen.
  • Social-Media-Plattformen wie Meta mit Facebook und Instagram sowie Alphabet mit YouTube stehen im Fokus des Prozesses.
  • TikTok und Snapchat haben Vergleiche geschlossen, die Details bleiben jedoch vertraulich.
  • Die Verfahren wurden in den USA gebündelt und parallel an mehreren Gerichten eingereicht.
  • Die französische Nationalversammlung hat ein Nutzungsverbot sozialer Medien für unter 15-Jährige beschlossen.
In Los Angeles hat der erste von mehreren Musterprozessen gegen Social-Media-Konzerne begonnen, um die Verantwortlichkeit dieser Firmen für psychische Probleme von Jugendlichen zu prüfen. Junge Frauen machen Plattformen wie Facebook, Instagram und YouTube für Essstörungen, Angstzustände und Depressionen verantwortlich, die ihrer Meinung nach durch suchtinduzierende Algorithmen verstärkt werden. Während TikTok und Snapchat durch Vergleiche aus den ersten Verfahren ausschieden, stehen Meta und Alphabet weiterhin im Fokus der gerichtlichen Überprüfung. Experten argumentieren, dass die App-Designs bestimmter Mechanismen des Gehirns ausnutzen, um suchtähnliche Nutzungen zu fördern. In einem ersten Fall wird auch erwartet, dass prominente Zeugen, einschließlich des Meta-CEO Mark Zuckerberg, aussagen werden. Dies könnte zu einem Präzedenzfall werden, der weitreichende rechtliche und soziale Konsequenzen nach sich ziehen könnte.

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