Spaniens Winterextreme: Schneerekorde in den Bergen, Sturzfluten im Süden
Wichtige Fakten
- • Schnee in den Pyrenäen liegt bis zu vier Meter hoch.
- • Stauseen in Spanien sind zu 83% gefüllt, normal wären 55%.
- • Neun Sturmtiefs verursachten Überschwemmungen in Portugal und Südspanien.
- • Meteorologen sehen einen Zusammenhang mit dem Klimawandel.
Schneerekorde und volle Stauseen
In Spanien sorgt ein außergewöhnlicher Winter für extreme Kontraste: Während in den Pyrenäen Schnee bis zu vier Meter hoch liegt und Skigebiete wie Candanchú und Astún bis Ostern ausgebucht sind, erlebten Portugal und Südspanien heftige Überschwemmungen durch neun Sturmtiefs. Die Talsperren sind mit 83 Prozent Füllstand so voll wie nie zuvor Ende Februar, was insbesondere in Katalonien Erleichterung bringt, nachdem der Stausee 'Sau' zuletzt fast ausgetrocknet war.
Klimawandel als Ursache
Meteorologen wie Albert Barniol vom spanischen Fernsehen betonen, dass die Wetterextreme mit dem Klimawandel zusammenhängen. Während die Schneemassen in den Bergen und die gefüllten Stauseen kurzfristig positive Effekte haben, deuten die heftigen Niederschläge und Sturzfluten auf langfristige Risiken hin. Die genauen Ursachen werden derzeit untersucht, doch die Verbindung zur globalen Erwärmung gilt als offensichtlich.
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