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Spanische Sozialisten unter Korruptionsverdacht: Ermittlungen belasten Regierungspartei
Polizei durchsuchte PSOE-Zentrale in Madrid.
Wichtige Fakten
- • Polizei durchsuchte PSOE-Zentrale in Madrid.
- • Ex-Regierungschef Zapatero soll Einfluss auf Corona-Hilfen genommen haben.
- • Parteifunktionäre sollen Ermittler mit privaten Daten erpresst haben.
- • Opposition und frühere Bündnispartner fordern Neuwahlen.
- • Sánchez will bis zum Ende der Legislatur 2027 regieren.
Neue Vorwürfe gegen PSOE
Korruptionsermittlungen setzen die regierende Sozialistische Arbeiterpartei Spaniens (PSOE) von Ministerpräsident Pedro Sánchez zunehmend unter Druck. Besonders die Ermittlungen gegen den früheren Regierungschef José Luis Rodríguez Zapatero haben ein politisches Beben ausgelöst. Die spanische Polizei durchsuchte die Parteizentrale der Sozialisten in Madrid nach Beweisen für Geldflüsse an ein ehemaliges Parteimitglied. Die Ermittler vermuten, dass die Partei für dessen Stillschweigen gezahlt hat.Zapatero im Fokus
Konkret wird Zapatero vorgeworfen, 2021 Einfluss auf die Vergabe von 53 Millionen Euro aus dem staatlichen Corona-Rettungsfonds an die Fluglinie Plus Ultra genommen zu haben. Der Ex-Regierungschef soll dafür Honorare von bis zu zwei Millionen Euro erhalten haben, die er als Bezahlung für Gutachten rechtfertigt. Die Glaubwürdigkeit dieser Darstellung wird von Strafrechtlern angezweifelt.Politische Konsequenzen
Die Sozialisten sehen sich als Opfer einer politischen Kampagne. Die Opposition, einschließlich bisheriger Bündnispartner wie katalanischer und baskischer Nationalisten, fordert Neuwahlen. Sánchez hingegen will bis zum Ende der Legislaturperiode 2027 regieren. Die juristischen Probleme der PSOE betreffen mehrere hochrangige Politiker; der ehemalige Verkehrsminister steht zudem wegen Schmiergeldzahlungen vor Gericht.Das könnte Sie auch interessieren
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