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Politik 13.01.2026, 05:45 Aktualisiert: 14.01.2026, 12:03

Neue Eskalation der Proteste im Iran: Massenverhaftungen und drohende Hinrichtungen

Mindestens 2.571 Menschen sollen bei den Protesten im Iran getötet worden sein.

Wichtige Fakten

  • Mindestens 2.571 Menschen sollen bei den Protesten im Iran getötet worden sein.
  • Amnesty International und andere Organisationen warnen vor ersten Hinrichtungen von Demonstrierenden.
  • US-Präsident Donald Trump hat 'sehr starke Maßnahmen' gegen den Iran angekündigt, falls Hinrichtungen stattfinden.
  • Erfan Soltani, ein 26-jähriger Demonstrant, soll einem Schnellverfahren zufolge in Kürze hingerichtet werden.
  • Starlink von Elon Musk wird im Iran eingesetzt, jedoch versuchen iranische Behörden, den Empfang zu stören.
  • Über 18.100 Menschen sind im Zuge der Proteste verhaftet worden.
  • Internet und Kommunikationsdienste im Iran sind stark eingeschränkt, was die Berichterstattung erschwert.
Die Proteste im Iran, die sich gegen die autoritäre Regierung richten, haben zu einer dramatischen Eskalation der Lage geführt. Nach Angaben von Menschenrechtsorganisationen sind mehr als 2.571 Personen getötet worden, wobei ein Großteil der Opfer regierungskritische Demonstranten sind. In einem seltenen Schritt warnt Amnesty International davor, dass heute die erste Hinrichtung eines Protestierenden droht. US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, bei Hinrichtungen mit 'sehr starken Maßnahmen' zu reagieren, wobei er nicht näher spezifizierte, welche Schritte er plant. Die iranische Justiz hat bereits Schnellverfahren und öffentliche Schauprozesse angekündigt. Die Kommunikationskanäle im Iran sind weiterhin stark eingeschränkt, wodurch die Lage im Land und die tatsächlichen Opferzahlen schwer zu verifizieren sind. Der Zugang zu Informationen erfolgt größtenteils über Starlink, einem Satelliteninternetdienst von Elon Musk, obwohl die iranischen Behörden versuchen, dessen Nutzung zu unterbinden. Die internationale Gemeinschaft, einschließlich der UNO, ruft zur Beendigung der Gewalt auf. Doch die iranische Regierung zeigt bisher kaum Anzeichen, dem Druck nachzugeben.

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