Sparpaket im Gesundheitswesen: Kritik aus Kommunen und Ärzteschaft
Wichtige Fakten
- • Bundesrat macht Weg für Sparpaket frei, ohne Nachverhandlungen.
- • Landkreistag warnt vor zusätzlichen finanziellen Belastungen für Kommunen.
- • Hausärzteverband prognostiziert massive Kürzungsprogramme in Praxen.
- • Regierung erwartet, dass Reform Beitragsstabilität ab 2027 sichert.
- • DAK-Chef Storm bemängelt neue Finanzierungslücke von 550 Millionen Euro.
Kritik am Sparkurs
Das von der schwarz-roten Koalition beschlossene Sparpaket für das Gesundheitswesen sorgt weiter für Kritik. Der Deutsche Landkreistag warnt vor zusätzlichen Kosten für die Kommunen, die bereits heute Milliarden aufbringen müssten, um Kliniken vor Insolvenz zu schützen. Präsident Achim Brötel beklagte, dass der Bundesrat die Interessen der Länder nicht ausreichend gewahrt habe. Auch im Rettungsdienst drohten durch Vergütungsbegrenzungen strukturelle Finanzierungslücken.
Folgen für Praxen und Patienten
Der Hausärztinnen- und Hausärzteverband rechnet mit massiven Kürzungsprogrammen in den Praxen. Verbandsvorsitzender Markus Blumenthal-Beier warnte im Deutschlandfunk vor Versorgungsproblemen, vor allem in dünn besiedelten Regionen. Steigende Kosten für Miete und Personal machten den Praxen zu schaffen.
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