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Politik 10.07.2026, 07:40 Aktualisiert: 10.07.2026, 18:04

Ermittlungen gegen Reform UK: Spendenzahlungen von 500.000 Pfund im Fokus

Ermittlungen wegen Spenden von insgesamt 500.000 Pfund an Reform UK.

Wichtige Fakten

  • Ermittlungen wegen Spenden von insgesamt 500.000 Pfund an Reform UK.
  • Fiona Cottrell zahlte 250.000 Pfund im Mai 2024.
  • Ihr Sohn George Cottrell finanzierte Farages Social-Media-Personal.
  • Farage weist Vorwürfe zurück, sieht politische Motivation.
  • Paula Hanson traf Reform UK und Tommy Robinson in UK.

Ermittlungen wegen Spendenzahlungen

Die Polizei untersucht Spenden in Höhe von mindestens 500.000 Pfund an die britische Partei Reform UK, wie die Zeitung Times berichtet. Im Zentrum steht Fiona Cottrell, Mutter des verurteilten Betrügers George Cottrell, der Nigel Farage vor der Wahl 2024 unterstützt haben soll. Die Ermittlungen betreffen mögliche Verstöße gegen das Parteiengesetz, insbesondere die Verschleierung von Spenden aus unzulässigen Quellen. Laut BBC wurden die Ermittlungen im Februar 2025 nach einer Überweisung der Wahlkommission eingeleitet. Zwei Personen wurden unter Vorbehalt vernommen, aber keine Festnahmen getroffen.

Hintergrund der Zahlungen

Laut Times handelt es sich um zwei Zahlungen von je 250.000 Pfund, die im Mai 2024 auf dem Konto der Partei eingingen. George Cottrell war in den USA wegen Betrugs verurteilt worden und soll auch direkte Dienstleistungen für Farage finanziert haben, darunter Social-Media-Mitarbeiter und Sicherheit. Farage selbst weist alle Vorwürfe zurück und bezeichnet die Ermittlungen als politisch motiviert. Die Polizei bestätigte, dass der Fall noch läuft und die Ermittlungen Sachverhalte zur Verschleierung von Spenden prüfen.

Internationale Verflechtungen

Parallel zu den Ermittlungen zeigt sich ein größeres Netzwerk: Die australische One-Nation-Chefin Pauline Hanson traf auf ihrer UK-Reise unter anderem Reform-UK-Vertreter und den rechtsextremen Aktivisten Tommy Robinson. Experten sehen darin eine gezielte Strategie zur Ausweitung des internationalen rechten Netzwerks und zur Verschiebung des öffentlichen Diskurses nach rechts. Hanson bestreitet Fehlverhalten, während Farage jegliche Verbindung zu Robinson oder anderen Extremisten dementiert.

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