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Inland 15.07.2026, 16:02 Aktualisiert: 15.07.2026, 18:04

Staatsanwaltschaft ermittelt nach umstrittenem AfD-Auftritt mit Uwe Steimle

AfD-Chef Chrupalla ließ bei Veranstaltung die DDR-Hymne anstimmen.

Wichtige Fakten

  • AfD-Chef Chrupalla ließ bei Veranstaltung die DDR-Hymne anstimmen.
  • Kabarettist Uwe Steimle zitierte zudem Stauffenberg im Bezug auf Merz.
  • Staatsanwaltschaft prüft wegen öffentlicher Friedensstörung gegen Steimle.
  • Die Stiftung Gedenkstätten kritisiert das Singen der DDR-Hymne.

AfD-Veranstaltung in Sachsen-Anhalt sorgt für Eklat

Eine Wahlkampfveranstaltung der AfD mit Bundesparteichef Tino Chrupalla im Juni in Sachsen-Anhalt hat für scharfe Kritik gesorgt. Der Kabarettist Uwe Steimle, der als Überraschungsgast auftrat, stimmte auf Aufforderung Chrupallas nicht die deutsche Nationalhymne, sondern die Hymne der DDR Auferstanden aus Ruinen an. Chrupalla sang zunächst einen Teil mit, bevor die Bundeshymne folgte. Zudem äußerte Steimle einen umstrittenen Satz über Friedrich Merz mit Bezug auf Hitler-Attentäter Stauffenberg.

Staatsanwaltschaft leitet Ermittlungen ein

Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun gegen Steimle wegen des Verdachts der Störung des öffentlichen Friedens durch die Androhung von Straftaten. Die Stiftung Gedenkstätten in Sachsen-Anhalt kritisierte die Nutzung der DDR-Hymne, da dieser Staat politische Gegner verfolgte. Kanzleramtsminister Thorsten Frei zeigte sich sehr befremdlich. Chrupalla verteidigte sich, der Text rufe zur Einheit auf. Die Ostbeauftragte Kaiser warf der AfD vor, durch ihr Schweigen den Charakter der Partei zu offenbaren.

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