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Stellantis zieht sich aus US-Elektroautogeschäft zurück
Stellantis hat Abschreibungen von rund 22 Milliarden Euro im zweiten Halbjahr 2025 verbucht.
Wichtige Fakten
- • Stellantis hat Abschreibungen von rund 22 Milliarden Euro im zweiten Halbjahr 2025 verbucht.
- • Die Rücknahme der Elektrostrategie auf dem US-Markt verursachte Verluste von 19 bis 21 Milliarden Euro.
- • US-Präsident Trump strich Elektroautoförderungen und änderte Abgasrichtlinien.
- • Stellantis verkaufte seine Beteiligung an einem Batteriewerk in Kanada für 100 Dollar.
- • Die Verkäufe von Stellantis stiegen im zweiten Halbjahr 2025 um 11% auf 2,8 Millionen Fahrzeuge.
Der europäische Autohersteller Stellantis hat bekanntgegeben, dass er Abschreibungen in Höhe von 22 Milliarden Euro im zweiten Halbjahr 2025 vorgenommen hat. Grund dafür ist die Umkehr in der US-Elektroautostrategie, was zu Verlusten von 19 bis 21 Milliarden Euro führte. Diese drastische Entscheidung wurde unter anderem durch politische Maßnahmen des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump beeinflusst, der Förderungen für Elektrofahrzeuge gestrichen und Abgasvorschriften verändert hatte. In Europa hingegen sinkt der Verkauf von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren. Als Teil der strategischen Neuordnung verkauft Stellantis auch seine Beteiligung an einem kanadischen Batteriewerk für einen symbolischen Preis an LG Energy Solution. Trotz steigender Verkaufzahlen im letzten Halbjahr 2025 reagierte der Aktienmarkt negativ. Stellantis plant zur Stärkung der Bilanz zudem eine Anleihenemission.
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