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Stellantis trotzt US-Elektrostrategie und plant Neuordnung
Stellantis hat Abschreibungen von rund 22 Milliarden Euro im zweiten Halbjahr 2025 verbucht.
Wichtige Fakten
- • Stellantis hat Abschreibungen von rund 22 Milliarden Euro im zweiten Halbjahr 2025 verbucht.
- • Die Kehrtwende der Elektrostrategie auf dem US-Markt verursachte Verluste von 19 bis 21 Milliarden Euro.
- • US-Präsident Trump strich Elektroautoförderungen und änderte Abgasrichtlinien.
- • Stellantis verkaufte seine Beteiligung an einem Batteriewerk in Kanada für einen symbolischen Preis an LG Energy Solution.
- • Die Verkaufszahlen von Stellantis stiegen im zweiten Halbjahr 2025 um 11% auf 2,8 Millionen Fahrzeuge.
- • Stellantis plant, frisches Kapital in Höhe von bis zu fünf Milliarden Euro durch die Ausgabe neuer Anleihen zu beschaffen.
- • Es werden über die kommenden Jahre Auszahlungen von 6,5 Milliarden Euro fällig.
- • Ex-Chef Carlos Tavares hat seinen Job verloren, Antonio Filosa ist der neue CEO.
Der europäische Autohersteller Stellantis hat aufgrund einer gescheiterten Elektroautostrategie in den USA Abschreibungen in Höhe von 22 Milliarden Euro im zweiten Halbjahr 2025 vorgenommen. Die Entscheidung resultiert hauptsächlich aus politischen Maßnahmen von US-Präsident Donald Trump, die zu massiven Verlusten und einer Umstrukturierung führten. In einer kritischen Phase seiner US-Geschäfte verstärkt Stellantis nun die Bemühungen, finanziell Fuß zu fassen, indem es 6,5 Milliarden Euro an Sonderkosten decken muss und keine Dividenden an seine Aktionäre ausschüttet. Eine Kapitalbeschaffung durch Anleiheemissionen ist geplant. Trotz eines Umsatzwachstums um 11% im Vergleich zum Vorjahr leidet die Aktie von Stellantis unter Anlegerzweifeln und passt sich nur langsam an die Veränderungen an. Der neue CEO Antonio Filosa optimistisch, dass jüngste Verbesserungen das Unternehmen stabilisieren werden.
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