Teilen:
Berlin: Fortschritte und Herausforderungen nach dem Stromnetzanschlag
Ein mutmaßlich linksextremistischer Brandanschlag auf eine Kabelbrücke in Berlin-Zehlendorf führte zum längsten Blackout der Berliner Nachkriegsgeschichte.
Wichtige Fakten
- • Ein mutmaßlich linksextremistischer Brandanschlag auf eine Kabelbrücke in Berlin-Zehlendorf führte zum längsten Blackout der Berliner Nachkriegsgeschichte.
- • Der Stromausfall betraf rund 100.000 Haushalte und dauerte bis zu fünf Tage.
- • Der Berliner Senat hat eine Arbeitsgruppe eingerichtet, um Verbesserungsvorschläge für die Widerstandsfähigkeit der Stadt zu erarbeiten.
- • Die Berliner Justizsenatorin Felor Badenberg fordert mehr Personal und erweiterte Befugnisse für den Verfassungsschutz, darunter längere Speicherung von IP-Adressen und neue Suchtools.
- • Die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe führt die Ermittlungen. Eine linksradikale Gruppe bekannte sich zu dem Anschlag.
- • Bundesinnenminister Alexander Dobrindt kündigte Maßnahmen zur Erhöhung des Personals für den Verfassungsschutz an.
- • Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner plant die Erhöhung der Videoüberwachung an neuralgischen Punkten des Stromnetzes.
- • Viele Bürger suchen private Notstromlösungen wie Balkonkraftwerke mit Notstromfunktion.
Nach dem historischen Blackout, der durch einen mutmaßlich linksextremistischen Brandanschlag auf das Stromnetz in Berlin-Zehlendorf ausgelöst wurde und ungefähr 100.000 Haushalte betraf, kommt es zu umfangreichen Aufarbeitungen auf politischer und technischer Ebene. Der Berliner Senat hat Maßnahmen zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit eingeleitet. Der Bundesregierung ist das Problem zunehmend bewusst. Innensenatorin Iris Spranger warnt vor möglichen zukünftigen Taten, während die Berliner Justizsenatorin Badenberg auf die Notwendigkeit zusätzlicher Befugnisse für die Sicherheitsbehörden hinweist. Zudem zeigen neu etablierte Diskussionen rund um private Notstromlösungen, wie Balkonkraftwerke mit zusätzlicher Notstromfunktion eine wichtige Rolle bei der individuellen Krisenbewältigung spielen.
Das könnte Sie auch interessieren
Kein Briefing mehr verpassen
Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.