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International 06.02.2026, 11:52 Aktualisiert: 06.02.2026, 18:06

Sturmtief Leonardo: Überschwemmungen in Portugal und Spanien verzögern Wahlen

Sturmtief Leonardo verursachte Überschwemmungen in Portugal und Südspanien.

Wichtige Fakten

  • Sturmtief Leonardo verursachte Überschwemmungen in Portugal und Südspanien.
  • In Portugal wurde die Präsidentenstichwahl in Alcácer do Sal um eine Woche verschoben.
  • In Spanien wurde die höchste Alarmstufe in Teilen von Andalusien ausgerufen.
  • Über 7.000 Menschen mussten in Spanien evakuiert werden.
  • Mindestens elf Menschen kamen in Portugal und Spanien durch die Stürme ums Leben.
Unwetter haben Portugal und Südspanien schwer getroffen, wobei das Sturmtief Leonardo Ursache starker Überschwemmungen ist. Besonders betroffen ist die portugiesische Stadt Alcácer do Sal, die aufgrund der Überschwemmungen am 6. Februar die geplante Präsidentenstichwahl um eine Woche verschob. In der ersten Wahlrunde führte der Sozialist António José Seguro mit 31% gegenüber seinem Gegner André Ventura von der rechtspopulistischen Partei Chega, der 23,5% erhielte. Die Stürme führten landesweit zu elf Todesfällen und zwangen mehrere Tausend Menschen zur Evakuierung, da wesentliche Infrastruktur zerstört oder unpassierbar wurde. Spanien und Marokko sind ebenfalls betroffen, was die regionale Verbreitung und Heftigkeit des Sturms verdeutlicht.

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