Super El Niño bedroht Kalifornien mit Extremwetter
Wichtige Fakten
- • El Niño hat begonnen und wird sich bis in den Winter verstärken.
- • Besonders Südkalifornien könnte von verstärkten Niederschlägen betroffen sein.
- • Super El Niño bedroht durch wärmeres Wasser Fischbestände und Wale.
- • Mindestens 51 Wale sind 2026 bisher an der US-Westküste gestorben.
- • UN-Chef Guterres warnt: El Niño heizt globale Erwärmung an.
Vorbereitungen in Kalifornien
Das Klimaphänomen El Niño könnte in diesem Jahr besonders stark werden. In Kalifornien bereiten die Behörden die Menschen deshalb auf Hitze, Dürren und Überschwemmungen vor. „El Niño hat begonnen“, sagt Ariel Cohen vom Nationalen Wetterservice der USA. Er rechnet mit einer Verstärkung bis in den Winter hinein. Besonders Südkalifornien könnte von verstärkten Niederschlägen betroffen sein.
Globale Erwärmung und Nil aufheizeffekt
UN-Generalsekretär António Guterres warnt, dass El Niño Öl in das Feuer der globalen Erwärmung gieße und die Folgen heftiger ausfielen. Ein sogenannter „Super El Niño“ könnte zudem die Tierwelt treffen: Fischbestände gehen zurück, junge Seelöwen sind kleiner, Haie wandern in küstennahe Gewässer und Wale verenden vermehrt durch Schiffe oder Netze. Bereits jetzt sind mindestens 51 Wale an der US-Westküste gestorben.
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