Supertaifun Bavi bedroht Guam und Nördliche Marianen
Wichtige Fakten
- • Windgeschwindigkeiten bis 257 km/h erwartet.
- • Fünf Evakuierungszentren in Guam geöffnet.
- • Bavi ist der zweite Supertaifun 2025 in der Region.
- • Klimawandel begünstigt stärkere Taifune.
- • El Niño verstärkt tropische Wirbelstürme.
Supertaifun Bavi nähert sich Guam
Der Supertaifun Bavi steuert auf die US-Pazifikterritorien Guam und die Nördlichen Marianen zu. Laut US-Wetterdienst werden Windgeschwindigkeiten von bis zu 257 km/h erwartet. Die Behörden warnen vor katastrophalen Schäden, schweren Überschwemmungen und bis zu 11 Meter hohen Wellen.
Evakuierungen laufen
In Guam wurden fünf Evakuierungszentren in Schulen eingerichtet. Ein Zentrum hat bereits seine Kapazitätsgrenze erreicht. Die Bevölkerung ist aufgerufen, die Anweisungen der lokalen Behörden zu befolgen. Die gefährlichen Bedingungen könnten acht bis zehn Stunden vor und nach dem Zentrum des Sturms anhalten.
Klimawandel als Verstärker
Wissenschaftler sehen einen Zusammenhang zwischen dem Klimawandel und der zunehmenden Intensität von Taifunen. Höhere Meeresoberflächentemperaturen liefern mehr Energie für die Stürme. Ein starkes El-Niño-Ereignis trägt ebenfalls zur Entstehung solcher Supertaifune bei. Bereits im April forderte Taifun Sinlaku 17 Todesopfer und verursachte Schäden in Höhe von 1,5 Milliarden US-Dollar.
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