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Erhöhung der Tabaksteuer als mögliche Lösung für Krankenkassenfinanzierung in Deutschland
Die Krankenkassen in Deutschland stehen vor einer Finanzierungslücke in Milliardenhöhe.
Wichtige Fakten
- • Die Krankenkassen in Deutschland stehen vor einer Finanzierungslücke in Milliardenhöhe.
- • Unions- und SPD-Politiker schlagen eine Erhöhung der Tabaksteuer vor, um diese Lücke zu schließen.
- • Der Tabakkonsum verursacht jährlich rund 131.000 Todesfälle und über 100 Milliarden Euro an Gesundheits- und volkswirtschaftlichen Kosten.
- • Der Bundesdrogenbeauftragte der CDU unterstützt die Erhöhung der Tabaksteuer als Maßnahme zur Senkung des Tabakkonsums.
- • Eine Senkung der Mehrwertsteuer auf Medikamente von 19 auf 7 Prozent könnte die Krankenkassen um bis zu sieben Milliarden Euro jährlich entlasten.
- • Ex-Gesundheitsminister Karl Lauterbach befürwortet die Umverteilung der Steuereinnahmen zur Stabilisierung des Gesundheitssystems.
- • Der CSU-Gesundheitspolitiker Hans Theiss unterstützt die Erhöhung der Tabaksteuer zur Finanzierung der Mehrwertsteuersenkung auf Medikamente.
- • Der DAK-Vorstandsvorsitzende unterstützt ebenfalls eine Senkung der Mehrwertsteuer auf Arzneimittel und eine Erhöhung der Tabak- und Alkoholsteuer.
Angesichts der milliardenschweren Finanzierungslücke der gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland schlagen Politiker von Union und SPD vor, die Tabaksteuer zu erhöhen. Diese Maßnahme, die den Tabakkonsum reduzieren könnte, würde gleichzeitig zusätzliche Einnahmen generieren. Die dadurch gewonnenen Mittel könnten verwendet werden, um die Krankenkassen finanziell zu entlasten. Der Bundesdrogenbeauftragte Hendrik Streeck unterstreicht, dass der Tabakkonsum Deutschland jährlich rund 131.000 Menschenleben kostet und erhebliche direkte Gesundheitskosten sowie volkswirtschaftliche Folgekosten verursacht. Gemeinsam mit einer Senkung der Mehrwertsteuer auf Medikamente von 19 auf 7 Prozent könnte diese Maßnahme die Krankenkassen erheblich entlasten. Ex-Gesundheitsminister Karl Lauterbach und der CSU-Gesundheitspolitiker Hans Theiss unterstützen diesen Ansatz, um die Beitragsstabilität bis 2027 zu gewährleisten.
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