Taifun Jangmi bedroht Japan und Australien: Hitze in Spanien steigt auf 40°C
Wichtige Fakten
- • Taifun Jangmi zieht am Montag nahe Okinawa (Japan) hinweg.
- • Anhaltender Regen erhöht Risiko für Überschwemmungen und Erdrutsche.
- • Südaustralien erwartet starke Winde durch Tiefdruckgebiet von 980hPa.
- • In Südeuropa bleiben Temperaturen in Spanien nahe 40°C, 5-10°C über Durchschnitt.
- • Winde bis 130 km/h und Schneefall in Australien möglich.
Taifun Jangmi bedroht Japan und Australien
Ein mächtiger Tropensturm – Taifun Jangmi (auch bekannt als Taifun Nr. 6) – hat sich im Bereich der Monsungyre über der Philippinensee gebildet. Diese Art von Wirbelsystemen ist langsam rotierend und produziert Taifune. Aktuell liegt die Zugbahn über Okinawa und zieht Richtung Südosten Japans, wobei Geschwindigkeiten von 110 km/h und stärkere Böen erreicht werden. Der Zentraldruck beträgt etwa 975 Hektopascal.
Stärke erwartet
Der japanische Wetterdienst rechnet mit einem weiteren Absinken des Drucks auf bis zu 965 hPa und steigenden Winden von fast 110 km/h am Montag. Wohngebiete wurden aufgefordert, Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, da heftige Regenfälle das Risiko für Überflutungen und Sturmböen massiv erhöhen.
Zur gleichen Zeit steigt in Südaustralien (insbesondere in Victoria) die Unwettergefahr: Ein Tiefdruckgebiet von rund 980 hPa weht seit vergangener Woche über den Westen und könnte am Montag Orkanböen von bis zu 130 km/h in Küstenregionen bringen. Selbst Schneefälle sind hochgelegen in Kosciuszko-Nationalpark möglich.
Spanien: Extreme Hitze dauert an
Ganz anders das Wetter in Südeuropa: Unter Einfluss eines blockierenden Hochs klettern die Temperaturen in Spanien am Sommeranfang auf nahezu 40 °C. In weiten Teilen Südfrankreichs und Spaniens liegen die Werte 5 bis 10 Grad über dem langjährigen Mittel – und bleiben wetterwirksam.
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