Taifun Narra und Saudel bedrohen Südchina, Taiwan und Japan
Wichtige Fakten
- • Taifun Narra hat in Guangxi Überschwemmungen ausgelöst, über 54.000 Menschen evakuiert.
- • In Chongzuo wurden Rekordwasserstände erreicht, über 15.000 Menschen evakuiert.
- • Taifun Saudel zieht Richtung Südjapan und nördliches Taiwan.
- • In Taiwan starb eine Person durch eine Tropendepression, vier werden vermisst.
- • In Kaohsiung fielen fast ein Meter Regen in drei Tagen.
Überschwemmungen in Südchina
Schwere Überschwemmungen, ausgelöst durch Taifun Narra, haben in der südchinesischen Region Guangxi zu massiven Evakuierungen geführt. Mehr als 54.000 Menschen wurden in Sicherheit gebracht, nachdem Flüsse über die Ufer traten und Häuser sowie Infrastruktur überfluteten. Die Behörden ordneten die Schließung von Unternehmen und touristischen Einrichtungen an, um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten.
Rekordwasserstand in Chongzuo
In der Stadt Chongzuo erreichten die Wasserstände einen neuen Rekordwert, der den bisherigen Höchststand aus dem Jahr 2008 übertraf. Über 15.000 Bewohner wurden evakuiert, während das Wasser in einigen Gebäuden bis zu den Dachtraufen stand. Die örtlichen Behörden warnen vor weiteren Regenfällen und fordern die Menschen auf, Hochrisikogebiete zu meiden.
Taifun Saudel bedroht Japan und Taiwan
Der mittelstarke Taifun Saudel nähert sich derweil den südjapanischen Inseln und dem nördlichen Taiwan. Die japanische Wetterbehörde warnt vor zerstörerischen Winden und hohem Seegang. In Taiwan wird Saudel voraussichtlich von Donnerstag bis Freitag nördlich vorbeiziehen, wobei die Intensität allmählich abnehmen soll. Zudem meldet Taiwan ein Todesopfer und vier Vermisste durch ein separates Tropentief, das starke Regenfälle in Städten wie Tainan und Kaohsiung verursachte.
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