Tödlicher US-Angriff auf Schule im Iran: Investigation vertuscht?
Wichtige Fakten
- • USA feuerten Tomahawk-Rakete auf Grundschule in Minab, Iran.
- • Mindestens 175 Tote, meist Mädchen unter 12 Jahren.
- • Pentagon-Untersuchung soll abgeschlossen sein, Ergebnisse unter Verschluss.
- • Hegseth kürzte zivile Schutzmaßnahmen und stellte Kampfregeln infrage.
Der Angriff und seine Folgen
Ein US-Militärangriff auf eine Mädchenschule in der iranischen Stadt Minab tötete am ersten Kriegstag mindestens 175 Menschen, überwiegend Kinder unter zwölf Jahren. Die USA feuerten eine Tomahawk-Marschflugkörper auf das Gebäude, das vermeintlich als Stützpunkt der Iranischen Revolutionsgarden galt. Hinterbliebene wie Mohammadreza Ahmadi Tifakani, der zwei Kinder verlor, berichten von entsetzlichen Szenen bei der Identifizierung.
Mangelnde Aufklärung und Vertuschungsvorwürfe
Die Pentagon-Untersuchung des Vorfalls ist Berichten zufolge abgeschlossen, doch die Ergebnisse wurden unter Verschluss gehalten. Präsident Donald Trump bezeichnete den Angriff als „Fehler“ und deutete Verschleierung an. Journalisten und Überläufer berichten, dass die Daten für das Ziel sieben Jahre alt waren, obwohl ein Analyst gewarnt hatte, dass sich tatsächlich eine Schule auf dem Gelände befinde. Die Reformen von Verteidigungsminister Pete Hegseth, der „zivile Schutzmaßnahmen“ abbaute und „dumme Regeln“ abschaffte, wurden als Mitursache für die Vernachlässigung ziviler Sicherheit angesehen.
Reaktionen und politische Implikationen
Kongressmitglieder haben der Regierung Untätigkeit vorgeworfen, während Menschenrechtsorganisationen eine unabhängige Untersuchung fordern. Der Fall steht exemplarisch für die Kritik an der US-Militärkultur, die durch Hegseths„Warfighter“-Ansatz zivile Belange untergräbt.
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