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International 18.03.2026, 05:33 Aktualisiert: 18.03.2026, 10:06

Trump attackiert Medien und droht mit Konsequenzen für kritische Berichterstattung

Trump bezeichnet kritische Medienberichte zum Iran-Krieg als 'unpatriotisch' und 'Landesverrat'.

Wichtige Fakten

  • Trump bezeichnet kritische Medienberichte zum Iran-Krieg als 'unpatriotisch' und 'Landesverrat'.
  • FCC-Chef Brendan Carr droht Medien mit Lizenzentzug bei 'Fake News'-Verbreitung.
  • Ehemalige Trump-Unterstützerin Marjorie Taylor Greene kritisiert mangelnde Kriegsberichterstattung in US-Medien.
  • Auch Republikaner wie Senator Ron Johnson lehnen staatliche Eingriffe in Medienfreiheit ab.
  • Rechtsexperten sehen FCC-Drohung als verfassungswidrig und praktisch folgenlos.

Medienkritik und Drohungen gegen Kriegsberichterstattung

US-Präsident Donald Trump hat seine Kritik an Medienberichten über den Iran-Krieg verschärft und bezeichnete kritische Journalisten als 'unpatriotisch' und 'kriminell'. In einer neuen Eskalation des Konflikts mit der Presse droht Brendan Carr, der von Trump eingesetzte Chef der Rundfunkbehörde FCC, Medien mit dem Entzug ihrer Sendelizenzen, sollten sie 'Fake News' verbreiten. Diese Drohung stößt selbst in Trumps eigener Partei auf Widerstand, etwa bei Senator Ron Johnson, der staatliche Eingriffe in den freien Markt ablehnt.

Innere Widersprüche und verfassungsrechtliche Bedenken

Sogar ehemalige Trump-Unterstützer wie die Ex-Kongressabgeordnete Marjorie Taylor Greene kritisieren inzwischen die mangelnde Transparenz der Kriegsberichterstattung in US-Medien. Rechtsexperten wie FCC-Kommissarin Anna Gomez bewerten die Lizenzdrohung als verfassungswidrig, da die FCC nur für lokale Funkverbreitung zuständig ist und nicht für relevantere Plattformen wie Kabelfernsehen oder Streamingdienste. Demokraten wie Chuck Schumer verurteilen die Maßnahmen als 'faschistisch'.

Fortdauer der internationalen Spannungen

Während sich die innenpolitischen Konflikte in den USA verschärfen, bleibt die internationale Lage angespannt. Die europäischen NATO-Länder halten weiterhin an ihrer Ablehnung einer Beteiligung am Iran-Krieg fest, und der neue iranische Führer Mojtaba Khamenei schließt weiterhin einen Waffenstillstand aus. Die ursprüngliche Kritik Trumps an Deutschland und anderen NATO-Verbündeten für deren Weigerung, die Straße von Hormus abzusichern, bleibt somit aktuell.

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