Trump Mobile: Sicherheitslücke legt Kundendaten offen
Wichtige Fakten
- • Trump Mobile untersucht Sicherheitslücke, die Daten von 27.000 Personen offenlegte.
- • Betroffen sind Namen, Adressen und Telefonnummern, aber keine Zahlungsdaten.
- • Ein australischer Programmierer entdeckte die Schwachstelle und meldete sie.
- • Das Unternehmen begann nach 10-monatiger Verzögerung mit der Auslieferung der T1-Smartphones.
Sicherheitslücke bei Trump Mobile
Die von der Familie Donald Trumps gegründete Telefongesellschaft Trump Mobile untersucht eine mögliche Sicherheitslücke auf ihrer Website. Dabei könnten die persönlichen Daten von schätzungsweise 27.000 Personen offengelegt worden sein, die ein goldfarbenes Smartphone vorbestellen wollten. Wie das Unternehmen mitteilte, seien vollständige Namen, Adressen und Telefonnummern betroffen, nicht aber Kreditkarten- oder Bankinformationen. Die Untersuchung laufe mit Hilfe unabhängiger Cybersicherheitsexperten.
Hintergrund und Reaktionen
Ein australischer Programmierer entdeckte die Sicherheitslücke zufällig und meldete sie Trump Mobile. Experten zufolge waren nicht nur tatsächliche Vorbesteller, sondern auch Nutzer betroffen, die den Bestellvorgang vor der Zahlung abbrachen. Der Vorfall ereignet sich kurz nachdem Trump Mobile nach fast zehnmonatiger Verzögerung die Auslieferung seiner T1-Smartphones begonnen hat. Das Unternehmen hatte zunächst eine Fertigung in den USA versprochen, zuletzt aber nur von einer Endmontage in den USA gesprochen.
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