Trump-Regierung kippt Naturschutzregel für öffentliche Flächen
Wichtige Fakten
- • Biden-Regel von 2024 stellte Naturschutz gleichwertig mit Entwicklung.
- • Innenminister Doug Burgum sah Blockade für Energie und Landwirtschaft.
- • Konservierungs-Leasing erlaubte Wiederherstellung von öffentlichem Land.
- • Republikaner und Industrie lehnten Regel ab und lobbyierten dafür.
- • Aufhebung tritt 30 Tage nach Veröffentlichung im Bundesregister in Kraft.
Neue Regelung für öffentliche Flächen in den USA
Das US-Innenministerium kündigte an, eine Naturschutzregel aus dem Jahr 2024 zu widerrufen, die unter Joe Biden erlassen wurde. Diese Regel hatte den Schutz öffentlicher Flächen gleichberechtigt neben wirtschaftlicher Nutzung wie Bohrungen, Holzeinschlag, Bergbau und Weidewirtschaftgestellt. Innenminister Doug Burgum argumentierte, die Regel hätte den Zugang zu hunderttausenden Acres Land blockiert und somit Energieproduktion und Forstwirtschaft beeinträchtigt sowie Rancher benachteiligt.
Reaktionen und Folgen
Bobby McEnaney vom Natural Resources Defense Council kritisierte die Aufhebung als Gefahr für sauberes Trinkwasser und gefährdete Tierarten. Industriegruppen und Republikaner begrüßten den Schritt, da er Klarheit und Planbarkeit für Öl- und Gasproduzenten bringe. Die Regierung Trump argumentierte ferner, dass die Biden-Regel über die Befugnisse des Bureau of Land Management hinausgegangen sei. Die Aufhebung tritt 30 Tage nach Veröffentlichung im Bundesregister in Kraft und ist Teil einer Reihe von Maßnahmen zur Förderung fossiler Brennstoffe auf Bundesland.
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