Trumps Abschiebungen: US-Bürger ziehen mit Ehepartnern nach Mexiko
Wichtige Fakten
- • 1,1 Millionen US-Bürger sind mit undokumentierten Personen verheiratet.
- • Alejandro Pérez wurde trotz fehlender Vorstrafen abgeschoben.
- • Weniger als 38 % der Abgeschobenen wurden einer Straftat angeklagt.
- • Janie Pérez zog mit Töchtern nach Mexiko, um Familie zu bleiben.
- • Raegan Klein und Alfredo Linares verließen USA freiwillig nach Mexiko.
Schicksale binationaler Paare in den USA
Seit dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump im Januar 2025 hat die Zahl der Festnahmen und Abschiebungen von undokumentierten Migranten zugenommen. Schätzungsweise 1,1 Millionen US-Bürger sind mit einer Person ohne legalen Aufenthaltsstatus verheiratet. Da undokumentierte Ehepartner nur schwer eine Aufenthaltserlaubnis erhalten, stehen viele Paare vor der Wahl: Trennung oder gemeinsame Ausreise.
Fall Alejandro und Janie Pérez
Der undokumentierte Alejandro wurde im Oktober 2025 von ICE-Agenten festgenommen und im März nach Mexiko abgeschoben – obwohl er keine Vorstrafen hatte. Seine Frau Janie, eine US-Bürgerin, zog mit den beiden gemeinsamen Töchtern nach Querétaro, Mexiko. Die Familie betont die Bedeutung des Zusammenhalts. „Es gibt nichts Wichtigeres, als zusammen zu sein“, sagt Janie.
Herausforderungen im neuen Leben
Raegan Klein und Alfredo Linares kehrten freiwillig nach Mexiko zurück, um eine Abschiebung zu vermeiden. Obwohl sie hart arbeiten – Alfredo als Koch in Eigenregie – haben sie finanzielle Probleme. Die mangelnden Spanischkenntnisse der US-Bürger und die Jobsituation erschweren den Neuanfang.
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