Ukraine greift russische Handelslager an, Russland intensiviert Schwarzmeer-Angriffe
Wichtige Fakten
- • Ukraine greift seit 18. Juli mindestens 20 Wildberries-Lager an.
- • 800 Menschen aus brennendem Lager in Jekaterinburg evakuiert.
- • Russland meldet Angriffe auf drei Schiffe im Schwarzen Meer.
- • Zwei Tote und zehn Verletzte bei ukrainischen Angriffen.
- • Erfolge der russischen Armee bei Charkiw gemeldet.
Ukrainische Drohnenangriffe auf Wildberries
Die Ukraine hat erneut den russischen Onlinehändler Wildberries angegriffen. Ein Drohnenangriff traf ein Lagerhaus in Jekaterinburg, der viertgrößten Stadt Russlands. Das Lagerhaus geriet in Brand, die meisten Waren blieben jedoch unversehrt. Kreml-Vertreter Artyom Zhoga erklärte, 800 Menschen seien evakuiert worden, Verletzte gab es nicht. Seit dem 18. Juli wurden mindestens 20 Lagerhäuser attackiert, um die Kosten des Krieges für Russland zu erhöhen.
Wirtschaftliche Folgen und Vorwürfe
Die Angriffe treffen viele kleine Händler, die kaum Entschädigung erhalten. Die Wildberries-Chefin Tatjana Kim sieht das Unternehmen nicht in der Pflicht, da es sich um höhere Gewalt handle. Die Ukraine wirft dem Unternehmen vor, Waren zu verkaufen, die auch für die Kriegsführung genutzt werden können.
Russische Angriffe im Schwarzen Meer
Nach russischen Angaben wurden im Schwarzen Meer drei Schiffe angegriffen, die Militärgüter für die Ukraine transportiert haben sollen. Zudem geriet ein Frachtschiff im Hafen von Mykolajiw ins Visier. In dieser Woche hat Russland bereits 34 Schiffe attackiert, die nach eigener Darstellung vom ukrainischen Militär genutzt wurden.
Verluste und Evakuierungen
Die Ukraine meldete 147 russische Langstreckendrohnen, die zuletzt zwei Tote in Isjum und zehn Verletzte in Sumy forderten. Aus Kramatorsk wurden über 800 Menschen innerhalb von 24 Stunden evakuiert. Die russische Armee behauptet, die Siedlung Anyschtyschne in der Region Charkiw eingenommen zu haben.
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