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International 15.02.2026, 07:13 Aktualisiert: 15.02.2026, 10:02

Ukrainisches Volk erhält Ewald-von-Kleist-Preis auf Münchner Sicherheitskonferenz

Der Ewald-von-Kleist-Preis wurde erstmals einer ganzen Nation, der Ukraine, verliehen.

Wichtige Fakten

  • Der Ewald-von-Kleist-Preis wurde erstmals einer ganzen Nation, der Ukraine, verliehen.
  • Präsident Selenskyj nahm den Preis stellvertretend für das ukrainische Volk entgegen.
  • Russland führt tägliche Luftangriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur durch.
  • Selenskyj kritisierte, dass die Ukraine zu wenige Raketen für Flugabwehrsysteme erhält.
  • Der Krieg stand auf der Sicherheitskonferenz weniger im Fokus als in früheren Jahren.

Preisverleihung an das ukrainische Volk

Die Münchner Sicherheitskonferenz hat den Ewald-von-Kleist-Preis erstmals einer ganzen Nation, der Ukraine, verliehen, um Solidarität mit dem Volk nach dem russischen Angriffskrieg zu zeigen. Präsident Wolodymyr Selenskyj nahm den Preis stellvertretend entgegen und dankte Deutschland für die Unterstützung, insbesondere für die Lieferung von Patriot-Flugabwehrsystemen.

Kritik an der internationalen Aufmerksamkeit

Während der Preisverleihung wies Selenskyj darauf hin, dass die Ukraine zu wenige Raketen für die Abwehrsysteme erhält, und Beobachter bemerkten, dass der Krieg auf der Konferenz weniger im Fokus stand als in früheren Jahren. Dies könnte darauf hindeuten, dass die internationale Aufmerksamkeit für den Konflikt nachlässt, obwohl die Angriffe auf die Energieinfrastruktur und die humanitäre Lage weiterhin schwerwiegend sind.

Ausblick auf weitere Verhandlungen

Selenskyj vermied eine Prognose zum Kriegsende und konzentrierte sich auf kurzfristige Schritte wie die Abwehr russischer Angriffe und anstehende Dreier-Verhandlungen mit Russland und den USA in Genf, um Fortschritte zu erzielen.

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