Teilen:
Umfassende Sozialstaatsreform in Deutschland geplant
Die Bundesregierung plant umfassende Reformen im Sozialstaat, wie eine Fachkommission vorschlägt.
Wichtige Fakten
- • Die Bundesregierung plant umfassende Reformen im Sozialstaat, wie eine Fachkommission vorschlägt.
- • Es sind 26 konkrete Empfehlungen formuliert, um Sozialleistungen effizienter und bürgerfreundlicher zu gestalten.
- • Ein digitales Portal soll den Zugang zu Sozialleistungen vereinfachen und die Zuständigkeiten sollen auf zwei Behörden reduziert werden.
- • Maßnahmen wie die automatische Auszahlung des Kindergelds nach Geburt sind geplant.
- • Einige Vorschläge erfordern Änderungen des Grundgesetzes.
Eine Fachkommission der Bundesregierung hat weitreichende Reformen des deutschen Sozialstaats vorgeschlagen, die als 'gesamtgesellschaftlicher Kraftakt' bezeichnet werden. Der Bericht, der vorab der ARD vorliegt, enthält 26 konkrete Empfehlungen, die Sozialleistungen effizienter und bürgerfreundlicher machen sollen. Dazu zählen die Zusammenlegung der Grundsicherung mit Wohngeld und Kinderzuschlag sowie die Einführung eines digitalen Portals. Die Zuständigkeiten sollen von vier auf zwei Behörden reduziert werden. Das Kindergeld soll künftig automatisch nach der Geburt ausgezahlt werden. Einige Vorschläge erfordern jedoch eine Änderung des Grundgesetzes. Die Umsetzung ist für 2027 vorgesehen. Diese Reformen sollen die Lebensumstände der Bürger erleichtern, ohne das Schutzniveau zu senken.
Das könnte Sie auch interessieren
Kein Briefing mehr verpassen
Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.