Ungarn feiert neuen Ministerpräsidenten Magyar – proeuropäischer Neuanfang
Wichtige Fakten
- • Peter Magyar ist neuer Ministerpräsident Ungarns.
- • 140 von 199 Abgeordneten stimmten für ihn.
- • Magyar hisste die EU-Flagge am Parlament als Zeichen.
- • Er will Korruption bekämpfen und Gewaltenteilung stärken.
- • Die neue Regierung hat 16 Minister.
Euphorie vor dem Parlament
Zehntausende Menschen versammelten sich auf dem Kossuth-Platz in Budapest, um die Vereidigung des neuen Ministerpräsidenten Peter Magyar zu feiern. Die Stimmung war ausgelassen, viele bekundeten ihre Hoffnung auf einen Neuanfang nach der Ära Orban.
Erste Amtshandlungen
Unmittelbar nach seinem Amtsantritt ließ Magyar die Europafahne am Parlamentsgebäude hissen, die Viktor Orban vor Jahren entfernt hatte. Symbolträchtig erklärte er: „Herzlich willkommen im freien, demokratischen Ungarn.“ Seine Rede richtete sich gegen Korruption und Machtmissbrauch der Vorgängerregierung.
Ziele der neuen Regierung
Mit 140 von 199 Stimmen gewählt, will Magyar die Gewaltenteilung wiederherstellen, der Europäischen Staatsanwaltschaft beitreten, den Euro einführen und mit Orban-Loyalisten aufräumen. Sein Kabinett umfasst 16 Minister. Der Umbau des illiberalen Staatssystems steht an oberster Stelle.
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