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International 15.03.2026, 13:08 Aktualisiert: 15.03.2026, 15:06

US-Medienaufsicht droht Sendern mit Lizenzentzug bei Iran-Kriegsberichterstattung

US-Medienaufsicht droht Sendern mit Lizenzentzug bei kritischer Berichterstattung.

Wichtige Fakten

  • US-Medienaufsicht droht Sendern mit Lizenzentzug bei kritischer Berichterstattung.
  • Behördenchef Brendan Carr warnt vor "Falschmeldungen und Nachrichtenverzerrungen".
  • Trump und Verteidigungsminister Hegseth kritisieren Medien als "Fake News".
  • Medienhäuser und Aktivisten warnen vor Gefahr für Pressefreiheit.
  • Informationspolitik der US-Regierung zum Iran-Krieg wird scharf kritisiert.

Drohungen gegen kritische Medien

Die US-Medienaufsichtsbehörde droht Sendern mit Lizenzentzug, wenn sie nach Ansicht der Behörde nicht "im öffentlichen Interesse" handeln. Brendan Carr, von Präsident Trump ernannter Chef der Behörde, warnte im Onlinedienst X vor "Falschmeldungen und Nachrichtenverzerrungen" und forderte Sender auf, ihren Kurs zu korrigieren. Kritiker sehen die eigentlich neutrale Behörde in Trumps zweiter Amtszeit als Instrument zur Durchsetzung der Präsidentenagenda.

Regierungskritik an Medien

Seit Beginn der US-israelischen Angriffe auf Iran Ende Februar kritisieren Trump und Verteidigungsminister Pete Hegseth regelmäßig kritische Berichte als "Fake News". Das Pentagon und das Weiße Haus rügten zuletzt CNN für einen Bericht über unterschätzte Risiken bei Luftangriffen. Die Informationspolitik der Regierung wird scharf kritisiert - im Vergleich zu früheren Kriegen gibt es deutlich weniger Pressekonferenzen und Zugang zu Militäreinheiten.

Reaktionen auf die Drohungen

Medienhäuser und Pressefreiheitsaktivisten reagieren alarmiert auf die Drohungen. Die New York Times spricht von einer "Kampagne" gegen unliebsame Berichterstattung, CNN beklagt systematischen Druck der Trump-Regierung. Die Stiftung Fire warnt davor, die Presse zum "Sprachrohr des Staates" zu machen. Gleichzeitig bleibt unklar, wann die USA und Israel den Iran-Krieg beenden wollen.

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