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Wirtschaft 22.01.2026, 16:00 Aktualisiert: 22.01.2026, 20:06

US-Staatsanleihen: Drohkulisse im Grönland-Konflikt

US-Staatsverschuldung erreicht über 38 Billionen Dollar.

Wichtige Fakten

  • US-Staatsverschuldung erreicht über 38 Billionen Dollar.
  • Europäische Investoren halten etwa 23 % aller US-Staatsanleihen.
  • Trump droht Europa mit Vergeltungsmaßnahmen bei Ausverkauf.
  • Der Konflikt mit Grönland ist durch Trumps Umdenken bei Zöllen abgeklungen.
  • Das Vertrauen in US-Staatsanleihen ist aufgrund politischer Unsicherheiten geschwächt.
Inmitten des Grönland-Konflikts erwägen europäische Investoren, US-Staatsanleihen zu verkaufen, um die USA unter Druck zu setzen. Die USA stehen durch eine Rekordverschuldung von 38 Billionen Dollar bereits enorm unter Druck. Europäische Investoren halten 23 % dieser Anleihen, deren massiver Verkauf die US-Zinslast weiter erhöhen könnte. Präsident Trump hat Europa mit vehementen Gegenmaßnahmen für einen solchen Schritt gedroht. Dabei ist der Konflikt um Grönlands Übernahmepläne durch Trumps erneute Zölle teils entschärft. Dennoch bleibt die Achillesferse der US-Wirtschaft, ihre Staatsanleihen, durch externe geopolitische Spannungen belastet. Es wird prognostiziert, dass die gesamtstaatliche Schuldenquote der USA bis 2030 auf 140 % des BIP steigen könnte, was die Stabilität der Finanzmärkte gefährdet.

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