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Politik 30.01.2026, 14:21 Aktualisiert: 30.01.2026, 23:13

Panamaisches Gericht erklärt Konzession für verfassungswidrig: USA vs. China am Panama-Kanal

Das oberste Gericht Panamas erklärte die Konzession eines Tochterunternehmens eines chinesischen Konzerns für verfassungswidrig.

Wichtige Fakten

  • Das oberste Gericht Panamas erklärte die Konzession eines Tochterunternehmens eines chinesischen Konzerns für verfassungswidrig.
  • Präsident José Raúl Mulino versicherte, dass die Häfen weiterhin in Betrieb bleiben.
  • Bis zur Formalisierung der Entscheidung wird der Betrieb gemeinsam mit der Panama Ports Company fortgeführt.
  • AP Moller-Maersk übernimmt die Leitung in einer Übergangsphase.
  • China kritisiert die Entscheidung und erwägt rechtliche Schritte.
  • Die USA haben ein starkes Interesse daran, den Einfluss Chinas am Panama-Kanal einzudämmen.
Das oberste Gericht Panamas hat die Konzession eines Tochterunternehmens eines chinesischen Unternehmens am Panama-Kanal für verfassungswidrig erklärt. Präsident José Raúl Mulino versicherte, dass die Häfen wie gewohnt weiterbetrieben werden. In einer Übergangsphase wird AP Moller-Maersk die Verwaltung übernehmen, bis ein neuer Konzessionsinhaber feststeht. Diese Entscheidung unterstützt die US-Bemühungen, den chinesischen Einfluss in der Region zu begrenzen. China zeigt sich unzufrieden und plant, alle rechtlichen Mittel zu prüfen. Die Reaktion der Hongkonger Regierung war deutlich: Sie lehnt jede Form unzumutbarer Einmischung in die Geschäfte der Hongkonger Unternehmen ab. Das Urteil folgte auf ein Audit, das Unregelmäßigkeiten bei der 2021 erteilten 25-jährigen Konzessionsverlängerung aufdeckte. Obwohl die Panamaregierung weiterhin betont, dass China keinen Einfluss hat, betrachtet die USA die Kontrolle über die Häfen als wichtiges nationales Sicherheitsanliegen.

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