US startet neue Handelspolitik-Untersuchung gegen zahlreiche Partner
Wichtige Fakten
- • Die USA untersuchen unfaire Handelspraktiken in China, der EU, Indien, Japan und anderen Ländern.
- • Die Untersuchung könnte bis Sommer zu neuen US-Importzöllen führen.
- • Der Schritt folgt einem Obersten-Gerichtsurteil gegen frühere Trump-Zölle.
US-Handelspolitik im Fokus
Die US-Handelsvertretung hat eine neue Untersuchung zu unfairen Handelspraktiken gegen mehrere wichtige Handelspartner eingeleitet, darunter China, die Europäische Union, Indien, Japan, Südkorea und Mexiko. Die sogenannte Section-301-Untersuchung könnte bis zum Sommer zu neuen Importzöllen führen, falls Verstöße festgestellt werden. US-Handelsvertreter Jamieson Greer betonte, die USA würden ihre industrielle Basis nicht länger opfern, während andere Länder Überkapazitäten exportierten.
Hintergrund und Timing
Die Untersuchung kommt wenige Wochen nach einem Urteil des Obersten Gerichtshofs, das frühere von Präsident Donald Trump verhängte Zölle für unrechtmäßig erklärte. Trump hatte daraufhin neue globale Zölle angekündigt und kritisierte das Gericht scharf. Die aktuelle Untersuchung bietet der Regierung eine Möglichkeit, ihre Argumente für handelspolitische Maßnahmen neu aufzubauen. Parallel dazu sind für dieses Wochenende Gespräche zwischen US- und chinesischen Beamten in Paris geplant, die den Weg für ein mögliches Treffen zwischen Trump und Chinas Präsident Xi Jinping Ende März ebnen sollen.
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