Trump droht mit erneuter Erhöhung der Zölle auf südkoreanische Importe
- • US-Präsident Trump plant, die Zölle auf Importe aus Südkorea von 15% auf 25% zu erhöhen.
- • Betroffen sind insbesondere Autos, Holz und Medikamente.
- • Hintergrund ist das als noch nicht ratifiziert geltende Handelsabkommen durch das südkoreanische Parlament.
"Die Bereitschaft der südkoreanischen Regierung zur Verwirklichung des Handelsabkommens könnte zu einer Lösung führen, doch bleibt die Zukunft der Zölle ungewiss. Die Marktreaktionen zeigen weiterhin eine Volatilität, die Druck auf Südkorea ausübt, eine Einigung zu forcieren."
Trump droht Kanada mit 100% Zoll bei China-Deal
- • Donald Trump droht Kanada mit einem 100% Zoll auf alle kanadischen Waren bei einem Handelsabkommen mit China.
- • Trumps Drohung entstammt einem sozialen Medienbeitrag auf seiner Plattform Truth Social.
- • Zwischen Trump und Kanadas Premierminister Mark Carney sind die Spannungen in letzter Zeit gestiegen.
"Die Beziehung zwischen den USA und Kanada könnte durch diese Handelsdifferenzen stark belastet werden."
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EU-Mercosur-Abkommen: Rechtliche Prüfung durch Europäischen Gerichtshof sorgt für Verzögerungen
- • Das EU-Parlament hat das EU-Mercosur-Abkommen unterzeichnet, jedoch lässt es nun vom Europäischen Gerichtshof auf Vereinbarkeit mit EU-Recht prüfen.
- • Ökonom Martin Lück kritisiert den politischen Opportunismus und den Widerstand einige Parteien, der die Ratifizierung verzögert.
- • Das Mercosur-Abkommen könnte eine der größten Freihandelszonen der Welt schaffen.
"Der Europäische Gerichtshof wird entscheiden, ob das Abkommen vorübergehend in Kraft treten kann, was wichtig für die EU-Exportmärkte wäre. Die Uneinigkeit in der EU sendet jedoch negative Signale an internationale Partner."
EU-Parlament lässt Mercosur-Abkommen durch EuGH prüfen – Grüne Partei gespalten
- • Das EU-Parlament hat mit knapper Mehrheit beschlossen, das Mercosur-Abkommen vom Europäischen Gerichtshof überprüfen zu lassen.
- • Massive interne Kritik bei den Grünen: Die Mehrheit der Grünen-Abgeordneten im EU-Parlament stimmte für die Prüfung, was von deutschen Grünen-Politikern als problematisch angesehen wird.
- • Felix Banaszak, Co-Parteivorsitzender der Grünen, äußerte Unzufriedenheit über das Abstimmungsergebnis.
"Die Zukunft des Mercosur-Abkommens bleibt ungewiss, da es von rechtlichen und politischen Kontroversen überschattet ist. Die internen Spannungen innerhalb der Grünen könnten die Position der Partei in kommende Wahlen beeinträchtigen."
Eskaliert der Konflikt um Grönland? EU erwägt Handelsdeal zu stoppen
- • US-Präsident Donald Trump droht weiterhin mit Zöllen im Grönland-Konflikt.
- • Der DAX begann den Tag mit einem Verlust von 0,3 Prozent und steht bei etwa 24.600 Punkten.
- • Der Euro hat aufgrund der Zollankündigungen Trumps deutlich an Wert gewonnen.
"Die Eskalation im Grönland-Konflikt könnte zu massiven Handelsstörungen führen, insbesondere wenn die EU ihre Androhungen wahrmacht und das Handelsabkommen aussetzt. Zölle auf amerikanische Waren könnten die Märkte weiter belasten und die Unsicherheit in der Weltwirtschaft verstärken."
Deutsche Wirtschaft hofft auf Aufschwung trotz Unsicherheiten
- • Das Leibniz Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) zeigt einen starken Anstieg des Wirtschaftsindex im Januar 2026.
- • Die Verfügbarkeit von Vorprodukten in der Industrie hat sich verbessert, was die Lieferketten stabilisiert.
- • Die deutschen Erzeugerpreise sind im Dezember 2025 um 2,5 Prozent gesunken, was auf sinkende Energiekosten zurückzuführen ist.
"Trotz positiver Zeichen bleibt die deutsche Wirtschaft anfällig für globale Handelskonflikte, besonders mit den USA."
Argentiniens Autozulieferer warnen vor Jobverlusten durch EU‑Mercosur-Abkommen – Zölle auf Autoteile sollen fallen
- • Die argentinische Autozuliefererbranche beschäftigt laut Verband rund 50.000 Menschen.
- • Die Importzölle auf Autoteile in den Mercosur-Staaten liegen derzeit bei etwa 14 bis 18 Prozent und sollen im Rahmen des EU-Mercosur-Abkommens schrittweise abgebaut werden.
- • Studien aus dem Jahr 2019 sehen im Worst-Case-Szenario bis zu ein Drittel der Arbeitsplätze in Argentiniens Autobranche gefährdet; Experten halten diese Analysen weiterhin in großen Teilen für relevant, insbesondere falls Zölle in großen Schritten sinken.
"Kurzfristig bleibt die Branche wegen des erwarteten Zollabbaus unter Anpassungsdruck; ob es zu Jobverlusten kommt, hängt laut den weiter als relevant geltenden Worst-Case-Analysen vor allem davon ab, wie schnell und in welchen Schritten Zölle reduziert werden. Gleichzeitig betonen Befürworter wie Jaguaribe das Potenzial gemeinsamer Produktionsketten – deren Nutzen in Argentinien jedoch durch unterschiedliche Nachfrageprofile begrenzt sein könnte."
USA und Taiwan einigen sich auf Handelsabkommen: 15 Prozent Zoll, Ausnahmen für Medikamente und Rohstoffe
- • USA und Taiwan haben nach monatelangen Verhandlungen ein Handelsabkommen geschlossen, das niedrigere US-Importzölle auf Produkte aus Taiwan vorsieht.
- • Der Importzoll auf taiwanische Produkte in den USA soll künftig 15 Prozent betragen; für allgemeine Arzneimittel und bestimmte Rohstoffe sollen keine Zölle anfallen.
- • Taiwan stellt im Gegenzug zusätzliche Investitionen in den USA in Aussicht, vor allem in der Halbleiterindustrie und im Bereich Künstliche Intelligenz.
"Kurzfristig dürfte das Abkommen die Handelsbedingungen im Vergleich zu den zuvor angedrohten bzw. geltenden höheren Zollniveaus stabilisieren, zugleich bleibt der Kostendruck für taiwanische Exporteure durch den 15-Prozent-Zoll hoch. Entscheidend wird sein, ob die angekündigten Investitionen und Kreditgarantien zügig konkretisiert werden und wie sich die separaten US-Zölle auf fortschrittliche Chips auf Lieferketten und Standortentscheidungen auswirken."
EU besiegelt Mercosur-Abkommen trotz Widerstand von Frankreich
- • Das Mercosur-Abkommen soll heute in Brüssel formell besiegelt werden.
- • Frankreich, Italien und Polen äußern erhebliche Bedenken bezüglich ihrer Landwirtschaft.
- • Frankreich lehnt das Abkommen politisch einheitlich ab.
"Die qualifizierte Mehrheit der EU-Mitgliedstaaten wird wahrscheinlich weiterhin den Fortschritt dieses umfassenden Handelsabkommens sichern. Trotz der anhaltenden Kritik und Bedenken gab es bedeutende Fortschritte, die die Unterzeichnung in naher Zukunft ermöglichen."